Staatlich geprüfter Techniker an den Eckert Schulen – Karriere auf Bachelor-Niveau in Vollzeit oder Fernlehre

Der Staatlich geprüfte Techniker zählt zu den höchsten beruflichen Aufstiegsfortbildungen im technischen Bereich. Der staatlich anerkannte Abschluss baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einschlägiger Berufserfahrung auf und ist im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Niveau 6 eingeordnet – gleichgestellt mit einem Bachelorabschluss. Absolventinnen und Absolventen führen ergänzend die Bezeichnung Bachelor Professional in Technik und übernehmen eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Facharbeit, Ingenieurwesen und Management: Sie planen technische Projekte, optimieren Prozesse und tragen Verantwortung für Qualität und technische Entscheidungen.

An den Eckert Schulen ist die Weiterbildung in elf technischen Fachrichtungen möglich – wahlweise in Vollzeit am Campus Regenstauf oder berufsbegleitend in Fernlehre, in Präsenz oder Live-Online.

FACHARBEITER MIT BERUFSERFAHRUNGWEITERBILDUNG, Z.B. ZUM STAATL. GEPRÜFTEN TECHNIKERPROJEKTVERANTWORTUNG /POSITION IM MANAGEMENTBESSERE GEHALTS-PERSPEKTIVEN

Der Staatlich geprüfte Techniker auf einen Blick

  • Staatlich anerkannter Abschluss auf DQR-Niveau 6 (Bachelor Professional in Technik)
  • Zugang auch ohne Abitur möglich
  • Aufbau auf abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung
  • Elf technische Fachrichtungen zur Auswahl
  • Vollzeit (ca. 2 Jahre) oder berufsbegleitende Fernlehre (ca. 3 Jahre)
  • Hochschulzugangsberechtigung nach erfolgreichem Abschluss
  • Förderfähig, u. a. über das Aufstiegs-BAföG

Alle organisatorischen Detailfragen – von der Anmeldung über Zulassungsvoraussetzungen bis zu Fristen und Förderung – werden gesammelt in unseren FAQ zum Staatlich geprüften Techniker beantwortet.

Was ist ein Staatlich geprüfter Techniker?

Digitalisierung, Automatisierung und steigende Qualitätsanforderungen sorgen dafür, dass Unternehmen zunehmend Fachkräfte benötigen, die technisches Know-how mit organisatorischen und wirtschaftlichen Kompetenzen verbinden. Genau hier setzt die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker an: Sie erweitert eine vorhandene berufliche Qualifikation gezielt um Kompetenzen in Projektmanagement, Prozessoptimierung, Betriebswirtschaft und Qualitätsmanagement – praxisnah und konsequent an betrieblichen Anforderungen ausgerichtet, statt rein wissenschaftlich-theoretisch wie ein klassisches Studium.

DQR-Niveau 6 und Bachelor Professional in Technik

Der Abschluss ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Niveau 6 eingeordnet – demselben Kompetenzniveau wie ein Bachelorabschluss – und berechtigt zur Zusatzbezeichnung Bachelor Professional in Technik. Diese Einstufung beschreibt die erreichten Kompetenzen, nicht den Bildungsweg: Während ein Hochschulstudium wissenschaftlich ausgerichtet ist, basiert der Techniker auf beruflicher Erstausbildung und Berufserfahrung mit konsequent praxisorientiertem Ansatz. Gleichwertigkeit im DQR bedeutet also keine Gleichartigkeit der Bildungswege – wohl aber eine verlässliche, europaweit vergleichbare Orientierung für Arbeitgeber über das erreichte Kompetenzniveau.

Techniker, Industriemeister oder Studium – was passt zu mir?

Techniker oder Industriemeister?

Beide Abschlüsse liegen auf DQR-Niveau 6, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Der Industriemeister ist stärker auf Produktionssteuerung, Personalführung und betriebliche Organisation ausgerichtet – die Ausbildereignung (AEVO) ist fester Bestandteil der Prüfung. Der Staatlich geprüfte Techniker legt den Schwerpunkt dagegen auf technische Fachkompetenz: Konstruktion, Entwicklung, Planung, Projektmanagement und Prozessoptimierung stehen im Vordergrund. Welcher Weg passt, hängt also weniger vom Qualifikationsniveau als vom angestrebten Einsatzbereich ab.

Techniker oder Studium?

Ein Hochschulstudium vermittelt wissenschaftliche Grundlagen und bereitet auf analytische, forschungsnahe Tätigkeiten vor. Der Techniker baut dagegen unmittelbar auf der beruflichen Praxis auf und lässt sich – gerade in der berufsbegleitenden Fernlehre – direkt in den Arbeitsalltag übertragen. Gleichzeitig eröffnet der staatlich anerkannte Abschluss den Zugang zu einem Hochschulstudium; bereits erworbene Leistungen können je nach Hochschule und Studiengang angerechnet werden.

Fachrichtungen im Überblick

Die Eckert Schulen bieten die Weiterbildung in insgesamt elf Fachrichtungen an. Je nach Fachrichtung ist der Abschluss in Vollzeit oder berufsbegleitend in Fernlehre möglich – für nahezu jedes technische Berufsfeld steht damit eine passende Spezialisierung zur Verfügung.

Maschinenbautechnik

Die Fachrichtung Maschinenbautechnik zählt zu den klassischen und vielseitigsten technischen Weiterbildungen: Im Mittelpunkt stehen Konstruktion, Fertigungstechnik, Produktionsplanung, Werkstoffkunde sowie technische Entwicklung. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, die industrielle Fertigung sowie Unternehmen der Automatisierungs- und Produktionstechnik – mit Aufgaben in Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung, Projektmanagement oder Qualitätssicherung. Zur Fachrichtung Maschinenbautechnik

Elektrotechnik

Die Elektrotechnik bildet die Grundlage zahlreicher industrieller Anwendungen – von der Energieversorgung über Automatisierungssysteme bis zur modernen Steuerungs- und Regelungstechnik. Die Weiterbildung vermittelt vertiefte Kenntnisse in elektrischen Systemen, industrieller Automatisierung sowie Planung und Projektierung technischer Anlagen; im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt eine Profilbildung mit den Schwerpunkten Industrietechnik oder Informationstechnik. Je nach betrieblichen Voraussetzungen und praktischer Erfahrung qualifiziert der Abschluss zudem für die Tätigkeit als Elektrofachkraft. Typische Tätigkeitsfelder liegen in der Energie- und Gebäudetechnik, der Industrieautomation, dem Anlagenbau sowie der Instandhaltung komplexer technischer Systeme. Zur Fachrichtung Elektrotechnik

Mechatroniktechnik

Mechanik, Elektronik und Informatik wachsen in modernen Produktionssystemen zunehmend zusammen. Die Fachrichtung Mechatroniktechnik verbindet Inhalte aus allen drei Bereichen: Absolventinnen und Absolventen planen, optimieren und nehmen automatisierte Produktionsanlagen in Betrieb und entwickeln mechatronische Systeme weiter. Als Kompetenzzentrum für Mechatronik ist der Campus Regenstauf zudem erste Anlaufstelle für Fachkräfte aus diesem Sektor. Zur Fachrichtung Mechatronik

Fahrzeugtechnik und Elektromobilität

Die Fahrzeugtechnik befindet sich im Wandel: Neben klassischen Antriebskonzepten gewinnen elektrische Antriebssysteme, Hochvolttechnik und digitale Fahrzeugtechnologien kontinuierlich an Bedeutung. Die Weiterbildung verbindet bewährte fahrzeugtechnische Inhalte mit aktuellen Entwicklungen im Bereich Elektromobilität und qualifiziert für Aufgaben in Entwicklung, Service, Produktion und technischer Planung. Zur Fachrichtung Fahrzeugtechnik und Elektromobilität

Bautechnik

Die Fachrichtung Bautechnik richtet sich an Fachkräfte des Hoch- und Tiefbaus. Schwerpunkte liegen unter anderem in Bauplanung, Bauleitung, Baustellenorganisation, Kalkulation und Projektsteuerung – Technikerinnen und Techniker übernehmen häufig koordinierende Aufgaben zwischen Planung, Ausführung und Bauleitung und tragen Verantwortung für Qualität, Termine und wirtschaftliche Abläufe. Zur Fachrichtung Bautechnik

Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Die Gebäudetechnik entwickelt sich kontinuierlich weiter: Energieeffizienz, nachhaltige Versorgungssysteme und intelligente Gebäudetechnik gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Weiterbildung vermittelt vertiefte Kenntnisse in Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Lüftungstechnik sowie im Bereich moderner Energiekonzepte und Gebäudeautomation. Zur Fachrichtung Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie

Innovative Werkstoffe prägen zahlreiche Industriezweige – vom Automobilbau über die Luft- und Raumfahrt bis zur Medizintechnik. Die Weiterbildung vermittelt Kenntnisse über Werkstoffe, Fertigungsverfahren, Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung und qualifiziert für anspruchsvolle Aufgaben in Entwicklung und Produktion. Zur Fachrichtung Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie

Holztechnik

Die Fachrichtung Holztechnik verbindet traditionelle Werkstoffkompetenz mit modernen Fertigungs- und Produktionsverfahren. Typische Einsatzbereiche liegen in der Möbelindustrie, im Innenausbau, im Holzbau sowie in der industriellen Holzverarbeitung. Zur Fachrichtung Holztechnik

Lebensmittelverarbeitungstechnik

Die Lebensmittelindustrie stellt hohe Anforderungen an Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Hygienestandards. Die Weiterbildung vermittelt vertiefte Kenntnisse über Produktionsverfahren, Prozesssteuerung, Qualitätssicherung sowie lebensmitteltechnische Anforderungen. Zur Fachrichtung Lebensmittelverarbeitungstechnik

Informatiktechnik

Digitale Prozesse prägen heute nahezu alle technischen Branchen. Die Fachrichtung Informatiktechnik verbindet informationstechnische Inhalte mit technischem Anwendungswissen und qualifiziert unter anderem für Aufgaben in Softwareentwicklung, Netzwerktechnik, Automatisierung und IT-gestützten Produktionsprozessen. Zur Fachrichtung Informatiktechnik

Umweltschutztechnik und Regenerative Energien

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz gewinnen in Wirtschaft und Gesellschaft kontinuierlich an Bedeutung. Die Weiterbildung vermittelt Kenntnisse in Umweltmanagement, regenerativen Energien sowie nachhaltigen technischen Lösungen und bereitet auf Aufgaben in Planung, Umsetzung und Optimierung entsprechender Systeme vor. Zur Fachrichtung Umweltschutztechnik und Regenerative Energien

Welche Fachrichtung die richtige ist, hängt vom bisherigen Berufsabschluss, der Berufserfahrung und den angestrebten Aufgaben ab. Die individuelle Bildungsberatung der Eckert Schulen unterstützt bei der Wahl der passenden Fachrichtung und des passenden Lernmodells.

Voraussetzungen, Dauer und Ablauf

Die Weiterbildung baut auf einer abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung sowie entsprechender Berufspraxis auf; unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht auch mehrjährige einschlägige Berufserfahrung ohne klassischen Ausbildungsweg den Zugang. Ein Abitur ist nicht erforderlich. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich zwischen Vollzeit und Fernlehre – Details dazu sowie zu Anmeldeunterlagen und Fristen finden sich in den FAQs.

Die Vollzeit-Weiterbildung am Campus Regenstauf führt in der Regel innerhalb von zwei Jahren zum Abschluss, die berufsbegleitende Fernlehre (Präsenz oder Live-Online) in der Regel innerhalb von drei Jahren. Mit dem ShortCut-Techniker steht zusätzlich ein verkürzter Einstieg direkt nach der Berufsausbildung zur Verfügung: ein Jahr Vollzeit, anschließend rund 18 Monate berufsbegleitende Fernlehre.

Beide Lernmodelle verbinden fachrichtungsspezifische Inhalte mit Kompetenzen wie Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaft und Prozessoptimierung. In der Vollzeit-Weiterbildung ergänzen Laborübungen, Fachvorträge und Exkursionen den täglichen Unterricht am Campus; die berufsbegleitende Fernlehre verbindet flexible Selbstlernphasen (ca. 80 % Selbststudium) mit regelmäßigen Präsenz- oder Live-Online-Einheiten. Die Weiterbildung schließt in der Vollzeit mit der staatlichen Abschlussprüfung ab, in der Fernlehre werden die Leistungen über mehrere Prüfungsblöcke während der gesamten Weiterbildungszeit erbracht.

ShortCut-Techniker: direkt nach der Ausbildung auf Bachelor-Niveau (DQR 6)

Mit dem ShortCut-Techniker gelingt der unmittelbare Einstieg direkt nach der Lehre: ein Jahr Vollzeit am Campus in Regenstauf, anschließend 18 Monate berufsbegleitende Fernlehre – und damit der beschleunigte Weg zum Staatlich geprüften Techniker / Bachelor Professional. Die notwendige Berufspraxis wird während der Weiterbildung aufgebaut; der Start ist zweimal jährlich in mehreren Fachrichtungen möglich. Für Unternehmen bietet das Modell eine planbare Qualifizierung; für Nachwuchskräfte den schnellsten Weg zu verantwortungsvollen Aufgaben.

Berufliche Perspektiven nach dem Abschluss

Der Abschluss qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben, unter anderem in Projektmanagement, Konstruktion und Entwicklung, Produktions- und Fertigungsplanung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, technischem Vertrieb sowie technischer Beratung. Mit wachsender Berufserfahrung übernehmen Technikerinnen und Techniker häufig Positionen wie Projektleitung, Konstruktion, Fertigungs- oder Produktionsplanung, Qualitäts- oder Prozessmanagement bis hin zur Team- oder Produktionsleitung – die konkrete Aufgabe hängt von Fachrichtung, Branche und Unternehmen ab.

Typische Arbeitgeber finden sich im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und Fahrzeugtechnik, der Elektro- und Automatisierungstechnik, der Bauwirtschaft, der Gebäude-, Kunststoff-, Holz- und Lebensmittelindustrie, der Energie- und Umwelttechnik sowie in Ingenieur- und Planungsbüros. Der Abschluss bildet zudem die Grundlage für weitere Qualifizierungen, etwa zum Technischen Betriebswirt, Technischen Fachwirt oder öffentlich bestellten Sachverständigen, sowie für ein anschließendes Hochschulstudium mit möglicher Anrechnung bereits erworbener Leistungen. Verglichen mit dem vorherigen Facharbeiter-Niveau bedeutet der Abschluss in der Regel einen spürbaren Gehaltssprung - wie hoch dieser konkret ausfällt, hängt von Fachrichtung, Branche, Region, Tarifbindung und Berufserfahrung ab.

Anschlussmöglichkeiten: berufsbegleitend zum Bachelor of Engineering

Leistungen aus der Techniker-Weiterbildung können auf ein Fernstudium (B. Eng.) angerechnet werden, wodurch sich die Regelstudienzeit deutlich verkürzt. So gelingt der akademische Abschluss ohne Berufsunterbrechung, mit gedruckten Studienmaterialien und Online-Campus – effizient, praxisnah und anschlussfähig.

Gehalt als Staatlich geprüfter Techniker

Eine pauschale Zahl bildet die Realität nur ungenau ab, da Fachrichtung, Branche, Tarifbindung, Region und Berufserfahrung das Gehalt spürbar beeinflussen. Als grobe Orientierung auf Basis aktueller Marktdaten verschiedener Gehaltsportale: Der Einstieg liegt meist bei rund 38.000 bis 46.000 € brutto im Jahr (ca. 3.200 bis 3.800 € brutto im Monat). Mit einigen Jahren Berufserfahrung sind 50.000 bis 60.000 € brutto im Jahr üblich, in Führungs- oder Projektleitungspositionen sowie in tarifstarken Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Elektroindustrie auch deutlich mehr.

Zwei Faktoren wirken sich besonders stark aus: Wer Personalverantwortung übernimmt, verdient spürbar mehr als in einer reinen Fachposition, und Ballungsräume sowie wirtschaftsstarke Regionen -- etwa Süddeutschland, das Rhein-Main-Gebiet oder der Großraum Hamburg -- liegen tendenziell über dem bundesweiten Durchschnitt. Strukturschwächere und ländliche Regionen fallen dagegen häufig darunter.

Unterstützung bei der Stellensuche bieten außerdem die Excellence- und Premium-Partnerschaften der Eckert Schulen sowie das Eckert Jobportal.

Finanzierung und Förderung

Die Weiterbildung ist über verschiedene Programme förderfähig, vor allem über das Aufstiegs-BAföG (AFBG): Je nach persönlicher Situation können sowohl Lehrgangs- und Prüfungsgebühren als auch – insbesondere in Vollzeit – Beiträge zum Lebensunterhalt gefördert werden. Daneben kommen je nach Wohnort und Situation weitere Förderprogramme infrage, etwa der Bildungsgutschein, die Begabtenförderung, der Meisterbonus oder Zuschüsse einzelner Bundesländer.

Details zu Kosten, Zahlungsmodalitäten und Fördermöglichkeiten beantworten unsere FAQs zum Staatlich geprüften Techniker, weiterführende Informationen bietet die Seite Fördermöglichkeiten.

Warum die Technikerschule der Eckert Schulen?

Die Technikerschule der Eckert Schulen in Regenstauf ist mit über 60 Jahren Erfahrung als staatlich anerkannte Fachschule für Technik & EDV Deutschlands größte Technikerschule: Jährlich ebnen die Eckert Schulen mehr als 2.500 angehenden Staatlich geprüften Technikerinnen und Technikern den Weg zum staatlichen Abschluss auf DQR-/EQR-Niveau 6. Als eine der wenigen Technikerschulen Deutschlands wird zweimal jährlich gestartet – jeweils im Februar und September –, ein Wechsel zwischen Vollzeit und Fernlehre ist bei Bedarf jederzeit möglich.

Zum Betreuungskonzept gehören unter anderem Vorkurse in Mathematik, Physik, Chemie und Englisch, Einstufungstests zu Beginn der Weiterbildung, laufender Stütz- und Förderunterricht sowie ein breites Portfolio an Zusatzqualifikationen (u. a. SAP-Schulungen, Microsoft-Zertifikate, DGQ-Seminare). Über das Excellence-Partnership-Programm – seit 2015 im Aufbau – bestehen Kooperationen mit zahlreichen Unternehmen, die Teilnehmenden Praktikumsplätze, Fachvorträge und nicht selten feste Jobzusagen bereits während der Weiterbildung vermitteln. Die drei besten Vollzeitabsolventinnen und -absolventen jeder Fachrichtung werden zudem regelmäßig ausgezeichnet.

Mehr zum Leben und Lernen am Campus: Campus Regenstauf

Häufige Fragen (Kurzüberblick)

Worin unterscheidet sich der Techniker vom Meister?

Beide Abschlüsse sind auf DQR-Niveau 6 angesiedelt und damit gleichwertig – sie unterscheiden sich jedoch in Ausrichtung, Prüfungsweg und Einsatzbereich: 

Abschluss und Zuständigkeit 
Der Staatlich geprüfte Techniker ist ein schulischer Abschluss, der an Fachschulen absolviert wird – wie etwa den Eckert Schulen. Der Industriemeister hingegen ist ein bundeseinheitlicher Kammerabschluss, der über die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt wird. Die Eckert Schulen bieten umfassende Vorbereitungskurse auf die IHK-Prüfung zum Industriemeister an. 

Schwerpunkt 
Der Techniker ist stärker auf technisch-planerische und ingenieursnahe Tätigkeiten ausgerichtet – etwa in Konstruktion, Entwicklung oder Projektmanagement. Der Industriemeister kombiniert technische Fachkompetenz mit Führungs-, Organisations- und Ausbildereignung und ist damit besonders auf die Übernahme von Leitungsfunktionen in der industriellen Produktion ausgerichtet. 

Ausbildereignung 
Die Ausbildereignung (AEVO) ist beim Industriemeister fester Bestandteil der Prüfung. Beim Techniker ist sie nicht automatisch enthalten, kann aber ergänzend erworben werden. 

Einsatzbereich 
Techniker sind häufig in Ingenieurbüros, der Industrie oder im technischen Vertrieb tätig. Industriemeister übernehmen typischerweise Führungsaufgaben direkt in der Produktion oder im Fertigungsumfeld.  
 

Wie kann ich mich zum Techniker anmelden?

Die Anmeldung zum gewünschten Kurs an den Eckert Schulen erfolgt schnell und unkompliziert online über die Webseite.  

  1. Weiterbildung aussuchen 

  2. Wunschstandort bestimmen 

  3. Wunschmodell wählen 

  4. Kurstermin festlegen 

  5. Anmelden 

Nach Eingang der Online-Anmeldung, werden die Anmeldeunterlagen umgehend postalisch versandt. Enthalten sind erste wichtige Informationen zur entsprechenden Weiterbildung sowie die Vertragsunterlagen.

 

Welche Zulassungsvoraussetzungen sind zu erfüllen?

Vollzeit: 

  1. Erfolgreicher Berufsschulabschluss 
  2. Einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung 
  3. 12 Monate einschlägige Berufspraxis bei Kursstart 

oder 

  1. Erfolgreicher sonstiger anerkannter Berufsschulabschluss 
  2. 5 Jahre einschlägige Berufspraxis bei Kursstart 

 
Fernlehre: 

  1. Erfolgreicher Berufsschulabschluss 
  2. Einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung 
  3. 12 Monate einschlägige Berufspraxis (bis zur Anmeldung der staatlichen Abschlussprüfung) 

oder 

  1. Erfolgreicher sonstiger anerkannter Berufsschulabschluss 
  2. 5 Jahre einschlägige Berufspraxis (bis zur Anmeldung der staatl. Abschlussprüfung) 


Die Zulassung ist für viele Fachkräfte einfacher, als sich zunächst vermuten lässt. Ob klassischer Ausbildungsweg, langjährige Berufspraxis oder Einstieg über innovative Schulversuche – oft gibt es mehrere Möglichkeiten, die Voraussetzungen zu erfüllen. Eine individuelle Prüfung durch die Eckert Schulen schafft schnell Klarheit und zeigt den passenden Weg zum Technikerabschluss auf.

Bei Abweichungen sind unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmegenehmigungen möglich. Für einen reibungslosen Ablauf und eine fachgerechte Überprüfung ist eine Kursanmeldung notwendig. Diese ist unverbindlich und kostenfrei. Schritt für Schritt zum Kursstart!

 

Findet die gewählte Weiterbildung auf jeden Fall statt?

Ob eine Weiterbildung tatsächlich durchgeführt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Anzahl der angemeldeten Teilnehmenden. Eine frühzeitige Anmeldung ist daher von Vorteil. Die endgültige Entscheidung über die Durchführung eines Kurses, wird von der Geschäftsleitung der Eckert Schulen getroffen. 

  • Bei Vollzeitkursen erfolgt diese Entscheidung in der Regel etwa 6 bis 8 Wochen vor dem geplanten Kursstart.  

  • Für berufsbegleitende Weiterbildungen liegt der Entscheidungszeitraum meist bei etwa 4 bis 6 Wochen vor Beginn. 

Sobald feststeht, ob der Kurs stattfindet, erfolgt selbstverständlich umgehend eine entsprechende schriftliche Information.  

Antworten auf konkrete organisatorische Fragen – von Zulassungsvoraussetzungen über den Anmeldeprozess, Fristen, Prüfungen bis zu Kosten und Rücktrittsbedingungen – finden sich gesammelt in unserer FAQs:

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