FAQs Techniker
In welchen Lernformen kann ich den Techniker machen?
Die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker an den Eckert Schulen kann in verschiedenen Lernformen absolviert werden, die sich flexibel an unterschiedliche Lebens- und Berufssituationen anpassen.
- Vollzeit:
Kompakte Weiterbildung vor Ort am Campus mit klarem Fokus auf einen schnellen Abschluss.
- Fernlehre (Präsenz):
Überwiegend flexibles Lernen mit individuell einteilbarem Lernrhythmus. Ergänzend finden Präsenzphasen an den Eckert Standorten statt, in denen Inhalte vertieft und Prüfungen vorbereitet werden.
- Fernlehre (Live-Online):
Ortsunabhängige Teilnahme am Unterricht in Echtzeit – bequem von zu Hause aus, mit direktem Austausch mit Dozierenden und anderen Teilnehmenden.
Je nach Modell lassen sich die Lernformen auch miteinander kombinieren, sodass eine möglichst flexible und individuelle Weiterbildung ermöglicht wird.
Wie kann ich mich zum Techniker anmelden?
Die Anmeldung zum gewünschten Kurs bei den Eckert Schulen erfolgt schnell und unkompliziert online über die Webseite. Schritt für Schritt wählt man den gewünschten Termin über die Wahl des Bundeslands, des Standorts und dann entsprechend der gewünschten Durchführungsform (Präsenz oder Live-Online in Vollzeit oder Fernlehre) aus.
Nachdem die Online-Anmeldung eingegangen ist, werden die Anmeldeunterlagen umgehend postalisch versandt. Diese enthalten alle wichtigen Informationen zur entsprechenden Weiterbildung sowie die Vertragsunterlagen. So ist ausreichend Zeit, alles in Ruhe zu prüfen und sich optimal auf den Start bei den Eckert Schulen vorzubereiten.
Für Rückfragen steht selbstverständlich sowohl telefonisch unter +49 9402 502-551 als auch per E-Mail unter techniker@eckert-schulen.de eine Bildungsberaterin oder ein Bildungsberater zur Verfügung.
Ist die Online-Anmeldung verbindlich?
Die Online-Anmeldung dient dazu, sich für die gewünschte Weiterbildung vormerken zu lassen und die schriftlichen Anmeldeunterlagen postalisch zu erhalten. Erst eine schriftliche Anmeldung ist verbindlich.
Was ist ein Staatlich geprüfter Techniker?
Der staatlich geprüfte Techniker ist eine anerkannte Aufstiegsfortbildung im technischen Bereich, die auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung sowie einschlägiger Berufserfahrung aufbaut. Die Weiterbildung wird an Fachschulen (wie beispielsweise der Fachschule für Technik und EDV der Eckert Schulen) absolviert und mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Sie ist im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Niveau 6 eingeordnet und damit einem Bachelorabschluss gleichgestellt, wobei der Fokus stärker auf praxisnahen Inhalten liegt. Die Dauer beträgt in der Regel zwei Jahre in Vollzeit oder drei Jahre in Fernlehre. Angeboten werden hier verschiedene Fachrichtungen wie:
- Bautechnik,
- Elektrotechnik,
- Fahrzeugtechnik und Elektromobilität,
- Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik,
- Holztechnik,
- Informatiktechnik
- Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie,
- Lebensmittelverarbeitungstechnik,
- Maschinenbautechnik,
- Mechatroniktechnik,
- Umweltschutztechnik und regenerative Energien.
Absolventinnen und Absolventen übernehmen häufig verantwortungsvolle Aufgaben in Bereichen wie Planung, Entwicklung, Projektmanagement, Produktion oder Qualitätsmanagement und haben zudem die Möglichkeit, Führungspositionen zu übernehmen oder ein Studium aufzunehmen – auch ohne klassisches Abitur.
In welchen Fachrichtungen kann ich die Weiterbildung machen?
Die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker wird bei den Eckert Schulen in insgesamt elf Fachrichtungen angeboten. Die meisten davon sind sowohl in Vollzeit als auch per Fernlehre verfügbar:
- Maschinenbautechnik
- Elektrotechnik
- Bautechnik
- Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik
- Mechatroniktechnik
- Fahrzeugtechnik und Elektromobilität
- Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie
Folgende Fachrichtungen werden ausschließlich in Vollzeit am Standort Regenstauf angeboten und sind nicht als Fernlehrgang verfügbar:
- Lebensmittelverarbeitungstechnik
- Holztechnik
- Informatiktechnik
- Umweltschutztechnik und regenerative Energien
Für eine persönliche Beratung zur passenden Fachrichtung stehen die Bildungsberater der Eckert Schulen gerne zur Verfügung.
weiterführende Inhalte
Bildungsangebot
Worin unterscheidet sich der Techniker vom Meister?
Beide Abschlüsse sind auf DQR-Niveau 6 angesiedelt und damit gleichwertig – sie unterscheiden sich jedoch in Ausrichtung, Prüfungsweg und Einsatzbereich:
Abschluss und Zuständigkeit
Der Staatlich geprüfte Techniker ist ein schulischer Abschluss, der an Fachschulen absolviert wird – wie etwa den Eckert Schulen. Der Industriemeister hingegen ist ein bundeseinheitlicher Kammerabschluss, der über die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt wird. Die Eckert Schulen bieten umfassende Vorbereitungskurse auf die IHK-Prüfung zum Industriemeister an.
Schwerpunkt
Der Techniker ist stärker auf technisch-planerische und ingenieursnahe Tätigkeiten ausgerichtet – etwa in Konstruktion, Entwicklung oder Projektmanagement. Der Industriemeister kombiniert technische Fachkompetenz mit Führungs-, Organisations- und Ausbildereignung und ist damit besonders auf die Übernahme von Leitungsfunktionen in der industriellen Produktion ausgerichtet.
Ausbildereignung
Die Ausbildereignung (AEVO) ist beim Industriemeister fester Bestandteil der Prüfung. Beim Techniker ist sie nicht automatisch enthalten, kann aber ergänzend erworben werden.
Einsatzbereich
Techniker sind häufig in Ingenieurbüros, der Industrie oder im technischen Vertrieb tätig. Industriemeister übernehmen typischerweise Führungsaufgaben direkt in der Produktion oder im Fertigungsumfeld.
Welcher Abschluss besser zur individuellen Berufssituation passt, klären die Bildungsberater der Eckert Schulen gerne in einem persönlichen Gespräch.
Welche Vorteile bietet mir der Technikerabschluss an den Eckert Schulen?
Der Technikerabschluss an den Eckert Schulen bietet zahlreiche Vorteile und verbindet eine hochwertige technische Weiterbildung mit hoher Flexibilität und praxisnaher Ausbildung.
Durch die staatliche Anerkennung sind die Eckert Schulen mit ihrer Fachschule für Technik und EDV nicht nur berechtigt, hochwertige technische Weiterbildungen anzubieten, sondern auch die zugehörigen staatlichen Prüfungen selbst durchzuführen. Der Abschluss selbst lautet „Staatlich geprüfter Techniker“ und wird nach erfolgreichem Bestehen der staatlichen Prüfungen verliehen. Zudem ist der Abschluss auf dem Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) eingeordnet und damit vergleichbar mit einem Bachelorabschluss.
Zu den besonderen Vorteilen zählen:
Praxisnahe Ausbildung:
Die Inhalte orientieren sich gezielt an den Anforderungen der Industrie und vermitteln aktuelles Fachwissen mit hohem Praxisbezug.
Flexible Lernmodelle:
Je nach persönlicher Situation kann zwischen Vollzeit, Fernlehre und Live-Online-Modell gewählt werden.
Unkomplizierter Wechsel zwischen den Lernformen:
Ein Wechsel zwischen Vollzeit und Fernlehre – oder auch umgekehrt – ist in vielen Fällen problemlos möglich. Dadurch kann flexibel auf berufliche oder private Veränderungen reagiert werden.
ShortCut-Techniker:
Mit dem speziellen ShortCut-Modell ist unter bestimmten Voraussetzungen ein besonders schneller Einstieg in die Techniker-Weiterbildung möglich – teilweise direkt nach der Ausbildung und ohne mehrjährige Berufspraxis vor Beginn.
Moderne Lernumgebung und persönliche Betreuung:
Erfahrene Dozierende, digitale Lernplattformen sowie eine feste Lehrgangsbetreuung unterstützen während der gesamten Weiterbildung.
Starkes Netzwerk zur Wirtschaft:
Die Eckert Schulen verfügen über enge Kontakte zu Unternehmen und Industriepartnern, wodurch sich zusätzliche Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten ergeben.
Durch die Kombination aus staatlich anerkannter Fachschule, flexiblen Lernmodellen und praxisorientierter Ausbildung bieten die Eckert Schulen optimale Voraussetzungen für den nächsten Karriereschritt im technischen Bereich.
Welche Voraussetzungen muss ich für den Techniker erfüllen?
Um die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker an den Eckert Schulen beginnen zu können, gelten in der Regel folgende Voraussetzungen:
- Berufsschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 1 Jahr einschlägige Berufspraxis
oder
- Mindestens 5 Jahre einschlägige Berufstätigkeit
Besondere Optionen:
- ShortCut-Techniker:
Einstieg auch in Vollzeit direkt nach der Ausbildung möglich und/oder verkürzter Weg zum Technikerabschluss unter erleichterten Bedingungen (Berufspraxis kann parallel zur Weiterbildung im Fernlehrteil erworben werden)
- Fernlehre:
Berufspraxis kann parallel zur Weiterbildung erworben werden => maximale Flexibilität bei der Planung
Was ist der ShortCut-Techniker?
Der ShortCut-Techniker der Eckert Schulen ist ein spezielles Weiterbildungsmodell, das einen besonders schnellen und direkten Einstieg zum Staatlich geprüften Techniker ermöglicht.
Kernidee ist, dass Absolventinnen und Absolventen direkt nach der Berufsausbildung mit der Weiterbildung auch in Vollzeit starten können – ohne vorher Berufserfahrung sammeln zu müssen.
Das Konzept kombiniert zwei Phasen:
- eine intensive Vollzeitphase am Campus in Regenstauf (ca. 12 Monate)
- anschließend eine berufsbegleitende Fernlehre (ca. 18 Monate), bei der parallel wieder gearbeitet werden kann
Ein besonderer Vorteil:
Die sonst erforderliche Berufspraxis kann während der Weiterbildung erworben werden, was den Weg zum Abschluss deutlich beschleunigt.
Insgesamt ermöglicht der ShortCut-Techniker:
- einen nahtlosen Übergang von der Ausbildung in die Weiterbildung
- einen schnelleren Abschluss auf Bachelor-Niveau (DQR 6)
- eine Kombination aus Theorie und praktischer Berufserfahrung
Damit stellt dieses Modell eine moderne und zeiteffiziente Alternative zum klassischen Technikerweg oder Studium dar.
Kann ich eine Weiterbildung zum Techniker ohne Abitur beginnen?
Ja, eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker ist auch ohne Abitur möglich.
Entscheidend für die Zulassung sind nicht schulische Abschlüsse wie das Abitur, sondern vor allem eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende Berufserfahrung. Alternativ kann auch eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit den Zugang ermöglichen.
Damit bietet die Techniker-Weiterbildung insbesondere Fachkräften aus der Praxis eine attraktive Möglichkeit zur beruflichen Weiterqualifizierung – unabhängig vom klassischen schulischen Bildungsweg. Zudem ist der Abschluss staatlich anerkannt und auf dem Niveau eines Bachelorabschlusses (DQR 6) eingeordnet.
Ist Berufserfahrung für den Techniker zwingend notwendig?
In der Regel ist Berufserfahrung eine Voraussetzung für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker. Üblicherweise wird neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung auch mindestens ein Jahr einschlägige Berufspraxis verlangt.
Alternativ kann auch eine mehrjährige, einschlägige Berufstätigkeit (z. B. mindestens fünf Jahre) den Zugang ermöglichen.
Es gibt jedoch Ausnahmen:
Beim sogenannten ShortCut-Techniker ist ein direkter Einstieg bereits nach der Ausbildung möglich. Die erforderliche Berufspraxis wird dabei im Rahmen der Weiterbildung erworben.
Auch in der Fernlehre besteht die Möglichkeit, die notwendige Berufserfahrung parallel zur Weiterbildung zu sammeln.
Fazit:
Damit ist Berufserfahrung zwar grundsätzlich vorgesehen, kann je nach Modell aber flexibel integriert oder nachgeholt werden.
Wie lange dauert die Techniker-Weiterbildung?
Die Dauer der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker an den Eckert Schulen hängt von der gewählten Unterrichtsform ab.
- Vollzeit: ca. 2 Jahre (24 Monate)
- Fernlehre (inkl. Live-Online): 3 Jahre (36 Monate)
Eine besondere Variante stellt der ShortCut-Techniker dar:
- Kombination aus Vollzeitphase (ca. 12 Monate) und anschließender Fernlehre (ca. 18 Monate)
=> insgesamt verkürzte Weiterbildungsdauer bei parallelem Erwerb der Berufspraxis
Die unterschiedlichen Modelle ermöglichen es, die Weiterbildung flexibel an die persönliche Lebens- und Berufssituation anzupassen.
Welche Prüfungen erwarten mich?
Der Ablauf der Prüfungen unterscheidet sich je nach gewählter Lernform deutlich – insbesondere zwischen Vollzeit und Fernlehre.
- Vollzeit:
In der Vollzeit-Weiterbildung findet die staatliche Abschlussprüfung gebündelt am Ende des Lehrgangs statt. Während der Weiterbildung werden zudem regelmäßig Schulaufgaben und Klausuren durchgeführt, die der Leistungsüberprüfung dienen und gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereiten.
- Fernlehre:
In der Fernlehre ist das Prüfungssystem anders aufgebaut:
Die Prüfungen sind in insgesamt 9 Prüfungsblöcke unterteilt, die bereits zu Beginn der Weiterbildung feststehen und über die gesamte Lehrgangsdauer verteilt sind.
Das bedeutet:
o Keine klassische Abschlussprüfung am Ende
o Stattdessen schrittweise Prüfungen während der gesamten Weiterbildung
o Frühzeitige Planungssicherheit durch festgelegte Prüfungstermine
Diese Struktur sorgt in der Fernlehre für eine kontinuierliche Leistungsüberprüfung und verteilt die Prüfungsbelastung gleichmäßig über die gesamte Weiterbildungszeit.
Welche Kosten kommen bei einer Techniker Weiterbildung auf mich zu?
Die Kosten für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker können je nach Lernform und individueller Situation variieren. Bei den Eckert Schulen entstehen in der Regel folgende Kosten:
- Lehrgangsgebühren:
Je nach Modell liegen die Gesamtkosten typischerweise im Bereich von mehreren tausend Euro.
Beispiel:
o Vollzeit: ca. 13.225 €
o Fernlehre: ca. 7.452 €
- Zusätzliche Kosten:
Je nach persönlicher Situation können weitere Ausgaben entstehen, z. B.:
o Lernmaterialien (teilweise inklusive)
o Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten bei Präsenzphasen
o Lebenshaltungskosten (insbesondere bei Vollzeit, da kein Einkommen)
Wichtig: Fördermöglichkeiten
Die tatsächlichen Kosten können sich deutlich reduzieren, da verschiedene Förderprogramme zur Verfügung stehen, z. B.:
- Aufstiegs-BAföG (häufig bis zu 75 % Förderung)
- Unterstützung durch den Arbeitgeber
- Steuerliche Absetzbarkeit als Weiterbildungskosten
Damit ist die Techniker-Weiterbildung zwar eine Investition, kann durch Förderungen jedoch oft deutlich günstiger oder sogar nahezu kostenneutral werden.
weiterführende Inhalte
Gibt es Fördermöglichkeiten für den Techniker?
Ja, für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung, mit denen sich die Kosten deutlich reduzieren lassen.
Aufstiegs-BAföG (wichtigste Förderung):
Die zentrale staatliche Förderung unterstützt sowohl bei den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren als auch – bei Vollzeitmaßnahmen – beim Lebensunterhalt. Ein Teil wird als Zuschuss (nicht rückzahlbar) gewährt, der restliche Anteil als zinsgünstiges Darlehen.
Konkrete Berechnung (bis zu 75 % Förderung):
- Vollzeit (13.225 €):
Förderung: 9.918,75 €
Verbleibende Eigenkosten: 3.306,25 €
Zusätzlich möglich: monatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt
+ Meisterbonus bspw. in Bayern (3.000 €):
=> Tatsächliche Restkosten: ca. 306,25 €
- Fernlehre / berufsbegleitend (7.452 €):
Förderung: 5.589,00 €
Verbleibende Eigenkosten: 1.863,00 €
+ Meisterbonus bspw. in Bayern (3.000 €):
=> Tatsächliche Restkosten: 0 € (Überschuss möglich)
Meisterbonus (Beispiel Bayern):
In Bayern erhalten Absolventinnen und Absolventen nach bestandener Weiterbildung einen Meisterbonus in Höhe von 3.000 €, der nicht zurückgezahlt werden muss. Der Bonus gilt auch für Techniker-Abschlüsse und wird nach erfolgreichem Abschluss ausgezahlt.
Weitere Bundesländer:
Auch in vielen anderen Bundesländern gibt es vergleichbare Programme (z. B. Meisterprämie oder Aufstiegsbonus). Die Höhe liegt je nach Region meist zwischen 1.000 € und 3.500 €
Übersicht über alle Fördermöglichkeiten: Fördermöglichkeiten
Welche Berufsaussichten habe ich als Staatlich geprüfter Techniker?
Mit dem Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker eröffnen sich vielfältige und attraktive Berufsperspektiven in Industrie und Wirtschaft.
Technikerinnen und Techniker übernehmen in Unternehmen häufig verantwortungsvolle Fach- und Führungsaufgaben und bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Typische Einsatzbereiche sind unter anderem:
- Produktion und Fertigung
- Arbeitsvorbereitung und Prozessoptimierung
- Qualitätsmanagement
- Konstruktion und Entwicklung
- Projektmanagement
- Technischer Vertrieb
Durch die praxisnahe Ausrichtung der Weiterbildung sind Absolventinnen und Absolventen besonders gefragt und können häufig direkt mehr Verantwortung im Unternehmen übernehmen oder in neue Positionen aufsteigen.
Zusätzlich bieten sich weitere Entwicklungsmöglichkeiten:
- Übernahme von Führungsverantwortung (z. B. Teamleitung)
- Weiterführende Qualifikationen (z. B. Technischer Betriebswirt)
- Studium an einer Hochschule (je nach Bundesland und Zugangsvoraussetzungen)
Der Abschluss ist staatlich anerkannt und auf dem Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) eingeordnet – und damit vergleichbar mit einem Bachelorabschluss.
Insgesamt bietet der Technikerabschluss sehr gute Karrierechancen, stabile Beschäftigungsmöglichkeiten und langfristige Entwicklungsperspektiven in technischen Berufen.
Staatlich geprüfte Techniker verfügen über vielseitige und attraktive Berufsperspektiven in unterschiedlichen Branchen. Die Weiterbildung qualifiziert sowohl fachlich als auch für die Übernahme von mehr Verantwortung im Unternehmen.
Typische Einsatzfelder finden sich im mittleren Management, beispielsweise als Schnittstelle zwischen Facharbeitern und Ingenieuren. Darüber hinaus sind Tätigkeiten in Projektleitungsfunktionen möglich, bei denen Planungs-, Koordinations- und Steuerungsaufgaben übernommen werden.
Auch spezialisierte Fachpositionen, etwa in Entwicklung, Konstruktion, Produktion oder Qualitätssicherung, stehen offen. Mit entsprechender Berufserfahrung kann zudem der Schritt in die Selbstständigkeit erfolgen, beispielsweise durch die Gründung eines eigenen Betriebs oder als technischer Dienstleister.
Insgesamt verbessert der Abschluss die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und kann mit erweiterten Verantwortungsbereichen sowie besseren Verdienstperspektiven verbunden sein.
Ist der Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker international anerkannt?
Ja – innerhalb Europas ist der Techniker-Abschluss dank einheitlicher Qualifikationsrahmen klar einordenbar und weitgehend anerkannt. Außerhalb der EU variiert die Anerkennung je nach Land.
Europäische Anerkennung durch DQR und EQR
Der Staatlich geprüfte Techniker ist auf Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) eingestuft – auf demselben Niveau wie ein Bachelor-Abschluss. Absolventinnen und Absolventen dürfen daher auch die Bezeichnung „Bachelor Professional in Technik" tragen. Da DQR-Niveau 6 automatisch dem EQR-Niveau 6 entspricht, ist der Abschluss für Arbeitgeber im europäischen Ausland direkt einordenbar. Der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) wurde von den Bildungsministern der EU gemeinsam beschlossen, um Qualifikationen europaweit transparenter und vergleichbarer zu machen.
In der Praxis bedeutet das: Wer seinen Techniker-Abschluss bei einem Arbeitgeber in einem EU-Mitgliedstaat vorzeigt, kann auf das klar ausgewiesene EQR-Niveau 6 verweisen – und das Qualifikationsniveau wird sofort verstanden.
Was gilt außerhalb der EU?
Im deutschsprachigen Ausland – also in Österreich und der Schweiz – ist der Abschluss ebenfalls oft anerkannt. International kann die Anerkennung je nach Land variieren. Für eine Beschäftigung außerhalb Europas kann die Beachtung folgender Punkte sinnvoll sein:
- Das Abschlusszeugnis durch einen vereidigten Übersetzer ins Englische (oder die jeweilige Landessprache) übersetzen zu lassen
- Gegebenenfalls eine Vergleichbarkeitsprüfung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen
- Beim Bundesverband der Techniker (BVT) eine englischsprachige Registrierungsurkunde zu beantragen, die die Fähigkeiten und Kompetenzen des Abschlusses auf Englisch beschreibt und auf die DQR-Stufe 6 verweist
Wichtiger Hinweis
Der EQR ist ein Transparenz- und Orientierungsinstrument, kein rechtsverbindliches Anerkennungsdokument. Die rechtsverbindliche Anerkennung von Berufsqualifikationen innerhalb der EU regelt die EU-Anerkennungsrichtlinie 2005/36/EG. Für reglementierte Berufe (z. B. im Baubereich) kann daher eine separate behördliche Anerkennung notwendig sein.
Bis wann kann ich mich spätestens zum Techniker anmelden?
Die Anmeldung ist bis kurz vor Beginn der Weiterbildung und sogar noch ein paar Wochen nach offiziellem Kursstart möglich. Eine rechtzeitige Anmeldung sichert aber den Platz und hilft allen. Grundsätzlich starten die Eckert Schulen die Techniker in Vollzeit im Februar (nur Bautechniker, Elektrotechniker und Maschinenbautechniker) und im September (alle elf Fachrichtungen). In Fernlehre starten die Kurse im Januar und im August mit den Selbstlernphasen. Einstieg ist teilwiese auch sechs Wochen nach offiziellem Beginntermin noch möglich.
Welche Techniker Weiterbildungen kann ich bei den Eckert Schulen in Vollzeit und welche in Fernlehre machen?
Vollzeit-Weiterbildungen zum Staatlich geprüften Techniker
- Bautechniker (Februar und September)
- Elektrotechniker (Februar und September)
- Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker (September)
- Holztechniker (September)
- Informatiktechniker (September)
- Lebensmittelverarbeitungstechniker (September)
- Maschinenbautechniker (Februar und September)
- Mechatroniktechniker (September)
- Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität (September)
- Techniker für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie (September)
- Techniker für Umweltschutztechnik und regenerative Energien (September)
Weiterbildungen in Fernlehre zu zum Staatlich geprüften Techniker (alle starten am 01. Januar und am 01. August)
- Bautechniker (Februar und September)
- Elektrotechniker (Februar und September)
- Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker (September)
- Maschinenbautechniker (Februar und September)
- Mechatroniktechniker (September)
- Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität (September)
- Techniker für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie (September)
