Header News

News

| NEWS

Carbon? Nein, danke: Wie moderne Gebäudetechnik den Weg in eine klimabewusste Zukunft weist

Der CO2 Ausstoß ist längst mehr als eine abstrakte Zahl. Er ist ein zentrales Thema für alle, die Gebäude planen, betreiben und weiterentwickeln. Auch in der Weiterbildung zum Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker spielt der verantwortungsvolle Umgang mit Energie und Emissionen eine zentrale Rolle. Im Rahmen eines Fachvortrags der Firma Nothaft erhielten die Vollzeit-Studierenden wertvolle Einblicke aus der Praxis.

Ein Referent steht vorne in einem modernen Unterrichtsraum und hält einen Fachvortrag vor Vollzeit Studierenden der Weiterbildung zum Heizungs Sanitär und Klimatechniker. Die Teilnehmenden sitzen an Tischen und verfolgen aufmerksam die Präsentation zum Thema Sektorenkopplung und energieeffiziente Gebäudetechnik.
Praxisnah und zukunftsorientiert. Der Fachvortrag zur Sektorenkopplung brachte aktuelle Entwicklungen der Gebäudetechnik direkt an den Campus Regenstauf. Vielen Dank an Herrn Häusler für den interessanten Vortrag.

Unter dem Motto „Carbon? Nein, danke“ machten sich die angehenden Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker gemeinsam mit ihrem Dozenten Stefan Hauck im November 2025 auf den Weg nach Straubing. Ziel war ein Planer Seminar der Firma Nothaft neue Heizsysteme zu dem Dipl. Ing. Wilhelm Häusler eingeladen hatte. Im Mittelpunkt stand dabei nicht ein moderner Werkstoff, sondern der stetig steigende CO2 Gehalt in der Atmosphäre und die Frage wie Gebäudetechnik wirksam zur Dekarbonisierung beitragen kann.

Der fachliche Austausch fand seine Fortsetzung am Dienstag, den 03.02.26, am Campus in Regenstauf. Fachbereichsleiterin Susanne Biek begrüßte Herrn Häusler zum Gegenbesuch, um das Thema in einem vertiefenden Vortrag für die Vollzeit-Studierenden des ersten und dritten Semesters weiter auszubauen. Im Zentrum stand die sogenannte Sektorenkopplung, ein Ansatz, der zeigt, wie Wärme, Strom und Mobilität zunehmend gemeinsam gedacht und gesteuert werden.

Anhand konkreter Beispiele erläuterte der Referent die Rolle der Wärmepumpe im Zusammenhang mit dem CO2 Ausstoß und ordnete diese in den aktuellen Strom Mix ein. Ebenso thematisiert wurden die energiepolitischen Zielsetzungen bis 2030 sowie die wachsende Bedeutung eines intelligenten Energiemanagements. Die Vernetzung von Heiztechnik, Stromspeicher und Mobilität eröffnet neue Möglichkeiten für Effizienz, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit. Als zentrale Leitlinie moderner Anlagentechnik wurde dabei der netzdienliche Betrieb hervorgehoben.

Für die Studierenden bot der Vortrag eine wertvolle Ergänzung zum regulären Unterricht. Er verband theoretische Grundlagen mit aktuellen Anforderungen aus der Praxis und verdeutlichte, welche Kompetenzen künftig in der Gebäudetechnik gefragt sein werden.

Absolventinnen und Absolventen im Bereich Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben im technischen Kundendienst, in Planung und Bauleitung sowie in Beratung und Vertrieb. Sie arbeiten mit Architekten, Investoren und Bauherren ebenso wie in Ingenieurbüros, Versorgungsunternehmen oder im Gebäudemanagement. Auch Krankenhäuser, kommunale Verwaltungen sowie der Maschinen und Anlagenbau zählen zu den typischen Einsatzfeldern. Für Unternehmen bedeutet dies qualifizierte Fachkräfte mit systemischem Verständnis, für Berufserfahrene eine klare Perspektive zur fachlichen und beruflichen Weiterentwicklung.

Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung oder langjähriger einschlägiger Tätigkeit. In der Fernlehre kann die erforderliche Praxis parallel zur Weiterbildung erworben werden. Der nächste Kurs startet im September 2026 und eröffnet neue Möglichkeiten in einer Branche, die sich im Zuge der Energiewende stetig weiterentwickelt.
 

Jetzt informieren:

Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker (m/w)