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Abschlussfeier am Berufsförderungswerk Eckert: Erfolgreicher Meilenstein für 80 Absolventinnen und Absolventen

Mit einer festlichen Abschlussfeier verabschiedete das Berufsförderungswerk Eckert am 16. Januar 2026 insgesamt 80 Absolventinnen und Absolventen aus dem Wintersemester 2025/2026.

Die Absolventinnen und Absolventen spiegeln die beeindruckende berufliche Vielfalt des Berufsförderungswerks wider. Insgesamt zwölf anerkannte Ausbildungsberufe waren vertreten – von technischen über kaufmännische bis hin zu gestalterischen Fachrichtungen.

Für viele der Absolventinnen und Absolventen ist die Abschlussfeier mehr als eine formelle Veranstaltung. Hinter den Rehabilitanden liegen Jahre intensiver Anstrengung, persönlicher Neuorientierung und ein anspruchsvoller Schulalltag. Was zu Beginn der Maßnahme häufig mit gesundheitlichen Einschränkungen, beruflichen Brüchen oder der Unsicherheit über die eigene Zukunft begann, mündete am Tag der Abschlussfeier in einen sichtbaren Erfolg: den erfolgreichen Abschluss einer neuen, anerkannten beruflichen Qualifizierung. 

Würdiger Abschluss in feierlicher Atmosphäre 
Musikalisch gestaltet durch die Schulband „Cornerd“ sowie die Percussionsgruppe „Djembegal“ bot die Abschlussfeier einen würdigen und zugleich lebendigen Rahmen. Unterschiedliche Musikbeiträge begleiteten das Programm und unterstrichen den feierlichen Charakter der Abschlussfeier. In ihren Grußworten betonten die Ehrengäste die Bedeutung beruflicher Bildung und die Rolle des Berufsförderungswerks Eckert als verlässlichen Partner auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben. 
 
In seinen Grußworten hob Geschäftsführer Carsten Dietrich-von Appen hervor, dass an diesem Tag nicht Titel oder formale Abschlüsse im Vordergrund stünden, sondern die persönliche Leistung jedes Einzelnen. Mit sportlichen Vergleichen verdeutlichte er, was die Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen Jahren geleistet haben. Es gehe nicht um Zufall oder Glück, sondern um Ausdauer, Verantwortung und Durchhaltevermögen: auch in Phasen, „in denen Spiele nicht nach Plan liefen“. „Heute ist niemand Ersatzspieler, heute sitzt niemand auf der Bank. Jeder, der hier sitzt: ob mit besonderer Auszeichnung oder ohne, hat seinen Platz verdient“, so der Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Eckert. 

Auch Josef Schindler, Erster Bürgermeister des Marktes Regenstauf, würdigte in seinem Grußwort den Einsatz der Absolventinnen und Absolventen sowie die Bedeutung des Berufsförderungswerks Eckert als größten Arbeitgeber vor Ort. „Heute wird Ihr Einsatz zurecht belohnt. Nach dieser abgeschlossenen Ausbildung warten neue Herausforderungen auf Sie - dafür wünsche ich Ihnen nur das Beste.“ 

Ein weiterer traditioneller Gast der Abschlussfeier war Ralf Kohl, Bereichsleiter bei der IHK Regensburg für die Oberpfalz / Kelheim. Er gratulierte herzlich zum erfolgreichen Abschluss und betonte die gesellschaftliche Bedeutung der beruflichen Rehabilitation: „Diese Feierstunde ist mehr als ein Abschied. Sie ist ein Zeichen der Anerkennung und Ihrer Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen.“ Mit Blick auf den sich wandelnden Arbeitsmarkt ermutigte er die Absolventinnen und Absolventen, neugierig zu bleiben und die neuen Möglichkeiten aktiv zu nutzen. 

Berufliche Vielfalt und starke Ergebnisse 
Die Absolventinnen und Absolventen spiegeln die beeindruckende berufliche Vielfalt des Berufsförderungswerks wider. Insgesamt zwölf anerkannte Ausbildungsberufe waren vertreten – von technischen über kaufmännische bis hin zu gestalterischen Fachrichtungen. Dazu zählten Augenoptiker, Qualitätsfachmann, Technische Produktdesigner, Bauzeichner, Elektroniker für Geräte und Systeme, Mediengestalter, Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung und Systemintegration), Kaufmann im E-Commerce, Kaufmann im Gesundheitswesen, Industriekaufmann sowie Kaufmann für Büromanagement. 

Insgesamt 29 Absolventinnen und Absolventen schlossen ihre Umschulung mit einer Auszeichnung für herausragende Leistungen ab. Alle ausgezeichneten Absolventinnen erhielten die Eckert Trophy, die besondere Erfolge im Rahmen der beruflichen Rehabilitation würdigt. Sieben der Geehrten erzielten darüber hinaus einen außergewöhnlichen Notendurchschnitt von 1,0, was ihren besonderen Einsatz und ihre hohe Leistungsbereitschaft eindrucksvoll unterstreicht. Angesichts der anspruchsvollen Rahmenbedingungen einer beruflichen Rehabilitation sind diese Ergebnisse alles andere als selbstverständlich. Sie zeugen von großem persönlichen Einsatz, hoher Motivation und bemerkenswertem Durchhaltevermögen.

Nach der offiziellen Würdigung klang die Abschlussfeier in einem offenen und persönlichen Rahmen aus: Ein gemeinsamer Mittagsimbiss bot Gelegenheit für Austausch, Rückblick und persönliche Gespräche und markierte zugleich den Übergang von der Qualifizierungsphase in den nächsten beruflichen Abschnitt. 

Impressionen