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Markenauftritt mit Konzept: Mediengestalter entwickeln Corporate Design für „Leben.Raum“
Angehende Mediengestalter präsentieren im ersten Semester durchdachte Designlösungen für ein fiktives Architekturbüro – praxisnah, professionell und mit klarem Markenprofil.

Wie entsteht aus einer Aufgabenstellung ein konsistenter Markenauftritt? Dieser Herausforderung stellten sich die angehenden Mediengestalter Digital und Print (m/w/d) am 17. Februar 2026. Für das fiktive Architekturbüro „Leben.Raum“ konzipierten sie ein durchgängiges Erscheinungsbild, das analoge und digitale Medien gleichermaßen umfasst.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich ein mittelständisches Unternehmen mit den Schwerpunkten Projektentwicklung, Bauleitung und Sanierung klar positionieren lässt. Die Teilnehmenden analysierten zunächst den Kundenauftrag, definierten Kommunikationsziele und entwickelten darauf aufbauend individuelle Designkonzepte. Entstanden ist ein Logo, das den Gedanken „Architektur als Lebensraum“ in eine präzise, architektonische Formsprache überführt. Ein darauf abgestimmtes Farb- und Typografiekonzept unterstreicht Werte wie Struktur, Verlässlichkeit und Qualitätsbewusstsein.
Den Praxisauftrag begleiteten Engelbert Hierl, Berufsbildkoordinator Bauzeichner, und Angela Wagner, Dozentin Bauzeichner. In der Rolle der Auftraggeber formulierten sie Anforderungen aus Sicht eines Architekturbüros und zeigten sich beeindruckt von der Professionalität und konzeptionellen Tiefe der Ergebnisse.
Die Präsentationen machten deutlich, wie vielseitig das Berufsbild Mediengestalter Digital und Print ist. Neben klassischen Printprodukten wie Briefbogen, Visitenkarten, Kuverts (C4 und DIN lang mit Fenster) sowie einem DIN-A4-Schreibblock entwickelten die Teilnehmenden auch Anzeigenmotive, Website-Layouts und digitale Anwendungen. Besonders wirkungsvoll präsentierten sich eine hochwertige vierseitige Übergabemappe für Angebote und Projektunterlagen sowie ein DIN-A4-Monatsbildkalender als aufmerksamkeitsstarkes Werbemittel.
Alle Gestaltungselemente wurden in einem professionell ausgearbeiteten Style Guide gebündelt. Darin dokumentierten die angehenden Mediengestalter ihre konzeptionellen Überlegungen zu Layout, Typografie, Bildsprache und Medienintegration. Sie erläuterten, wie sich analoge und digitale Kanäle verzahnen lassen und wie durch konsistente Gestaltung eine starke Markenidentität entsteht.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie breit die Ausbildung im Bereich Mediengestaltung angelegt ist: Von Layout und Typografie über digitale Bildbearbeitung, Webentwicklung und UX-Design bis hin zu Konzeption und Projektmanagement verbinden die Teilnehmenden Kreativität mit technischem Know-how und organisatorischem Geschick. Bereits im ersten Semester wurde deutlich, wie sicher sie komplexe Gestaltungsaufgaben analysieren, strukturieren und medienübergreifend umsetzen.



