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Zwischen Klimaschutz und Baupraxis

Umweltfreundlich gestalten, verantwortungsvoll bauen: Im Rahmen eines Fachvortrags zum Thema “Nachhaltiges Bauen” erhielten angehende Bautechniker und Mitarbeitende der Eckert Schulen spannende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen klimafreundlichen, zirkulären Bauens. Von ressourcenschonenden Baustoffen über Tiny Houses bis hin zu Smart Cities standen zukunftsweisende Konzepte für Gebäude und Städte von morgen im Fokus.

Ein angehender Bautechniker präsentiert seine Ergebnisse zum Thema nachhaltiges Bauen.
Im Rahmen des Fachvortrags beschäftigten sich die Teilnehmenden mit innovativen Ansätzen für eine ressourcenschonende und zukunftsfähige Bauwirtschaft.

Wie können Gebäude entstehen, die nicht nur funktional und wirtschaftlich sind, sondern auch Umwelt und Gesellschaft zugutekommen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden der Weiterbildung zum Bautechniker sowie Mitarbeitende der Eckert Schulen im Rahmen des Vortrags „Nachhaltiges Bauen“.  

Susanne Biek, Fachbereichsleiterin Bau, zeigte auf, welchen Einfluss die Bauindustrie auf das Klima hat und welche Ansätze zu einer nachhaltigeren Bauweise beitragen können. Mit ihrem Vortrag eröffnete sie zugleich den internen Nachhaltigkeitsmonat. Rund 38 Prozent der weltweiten CO?-Emissionen entfallen auf den Bausektor – ein deutliches Zeichen für den hohen Handlungsbedarf. 

Neben den Emissionen verursacht die Bauindustrie einen erheblichen Ressourcenverbrauch und ein großes Abfallaufkommen. Umso wichtiger sind Konzepte, die auf einen verantwortungsvollen Materialeinsatz, die Reduzierung von Emissionen und eine langfristige Nutzung von Gebäuden setzen. Passend dazu beschäftigten sich die Teilnehmenden in Gruppen mit dem Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit. Zu den drei Aspekten Ökologie, Ökonomie und Soziales sammelten sie zentrale Kriterien und Handlungsfelder nachhaltigen Bauens. Im Fokus standen dabei unter anderem ganzheitliche Planung, Standortanalyse, Ressourcen, Materialien, Wasser und Inklusion. 

Ein weiterer Themenblock widmete sich der sogenannten Smart City. Diese verbindet digitale Technologien mit nachhaltiger Stadtentwicklung, um Ressourcen zu schonen und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Vor allem die Nutzung eines Digitalen Zwillings spielt dabei eine wichtige Rolle, da das virtuelle Stadtmodell Entwicklungen sichtbar macht, Prognosen ermöglicht und somit nachhaltige Planungsprozesse unterstützt. Darüber hinaus wurden verschiedene Baustoffe betrachtet und Tiny Houses als möglicher Ansatz für ressourcenschonendes und flächeneffizientes Wohnen diskutiert. Gerade bei Tiny Houses ist ein hohes Maß an Vorfertigung möglich, die Vorfertigung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit. 

Der Vortrag verdeutlichte, dass nachhaltiges Bauen weit über energieeffiziente Gebäude hinausgeht. Entscheidend ist ein ganzheitlicher Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Jetzt informieren:

Bautechniker (m/w)