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Staatlich geprüfte Holztechniker zeigen, was moderner Holzbau leisten kann

Holz ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit. Und zugleich einer, in dem heute mehr Zukunft steckt denn je. Wie groß das Innovationspotenzial ist, zeigten die angehenden staatlich geprüften Holztechniker der Dr. Eckert Akademie bei der Präsentation ihrer Projektarbeiten.

Die angehenden Holztechniker halten ihre Ausarbeitung in den Händen und lachen zufrieden in die Kamera.
Drei Projekte, viele Ideen: Die angehenden Holztechniker beschäftigten sich intensiv mit ihren ganz individuellen Projektarbeiten, welche sich durch ihre Nähe zur Realität optimal als Vorbereitung für kommende berufliche Anforderung eignen.

Die angehenden staatlich geprüften Holztechniker präsentierten drei Projektarbeiten, die sie gemeinsam in kleinen Teams vorbereitet haben. Mit großem Engagement und erkennbarem Praxisbezug zeigten die Teilnehmer, wie aus fachlichem Wissen konkrete Lösungen für den modernen Holzbau werden. Begleitet wurden die Präsentationen von Fachbereichsleiterin Bau Susanne Biek sowie Klassenleiter und Projektbetreuer Herrn Doblinger. 

Ein Team entwickelte eine handgeführte Sensorbox, mit der sich Wandkonturen digital erfassen lassen. Die Daten werden drahtlos an eine Steuerbox übertragen und für die automatisierte Weiterverarbeitung aufbereitet. Aus einer Wandlinie wird so ein digitaler Datensatz – und am Ende eine präzisere Bearbeitung am Werkstück. Projektpartner war die Festool GmbH aus Wendlingen. 

Ein weiteres Projekt führte in die Holzmodulbauweise. Gemeinsam mit der ZINIPI FREIRAUM GmbH beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Integration eines innovativen Heiz- und Kühlsystems in modulare Holzbauten. Neben der technischen Funktion ging es auch darum, wie sich das System wirtschaftlich sinnvoll in ein Gesamtkonzept einfügen lässt. Nachhaltigkeit und KfW-Förderung wurden ebenfalls praxisnah aufgegriffen. 

Das dritte Projekt rückte Sicherheit und Verlässlichkeit im Detail in den Fokus. Die Teilnehmer erarbeiteten einen Bauteilkatalog für den Holzbau in Gebäudeklasse 4 – mit standardisierten Lösungen für Außenwände, Innenwände sowie Wohnungstrennwände und -decken. Grundlage waren aktuelle Anforderungen an Brand-, Schall-, Wärme- und Feuchteschutz. Unterstützt wurde das Projekt durch die KURZ Holzbau GmbH. 

Die Präsentationen machten sichtbar, wie aus fachlichem Wissen tragfähige Lösungen werden. Genau darin liegt die Stärke der Weiterbildung: Sie verbindet technisches Verständnis mit Anwendung, Planung mit Umsetzung und den Werkstoff Holz mit den Anforderungen von morgen.

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Holztechniker (m/w)