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Projektmanagement wie bei den Profis: Führungsaufgaben in komplexen technischen Projekten

Projektmanagement heißt vor allem Führung: In einem Workshop an den Eckert Schulen erhielten Studierende praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen technischer Projekte. Im Fokus standen dabei Kommunikation, Teamarbeit und die Rolle der Projektleitung.

Gruppenbild der Teilnehmenden und Dozierenden nach einem erfolgreichen Workshop an den Eckert Schulen.
Gemeinsam stark im Projekt: Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau- und Elektrotechnik mit ihren Dozierenden und Workshop-Leitenden an den Eckert Schulen.

Am 15. April 2026 nahmen rund 30 Studierende der Fachrichtungen Maschinenbautechnik und Elektrotechnik an einem handlungsorientierten Workshop zum Thema Projektmanagement an den Eckert Schulen teil. Ziel der Veranstaltung war es, Projektmanagement nicht als rein methodisches Thema zu vermitteln, sondern als anspruchsvolle Führungs- und Managementaufgabe, bei der Verantwortung, Personalführung und soziale Kompetenz eine zentrale Rolle spielen. 

Geleitet wurde der Workshop von Sabrina Kugler, Projektleiterin bei BMW, sowie Markus Johannes Zimmermann, Schulleiter der Technikerschule. Durch die Verbindung von industrieller Projektpraxis und schulischer Perspektive erhielten die Teilnehmenden einen realistischen Einblick in die Anforderungen moderner Projektarbeit in technischen Umfeldern. 
 

Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass erfolgreiche Projekte selten an fehlender Technik oder Fachwissen scheitern, sondern häufig an unklarer Führung, mangelnder Kommunikation oder unzureichender Zusammenarbeit. Projektleitung wurde daher bewusst als Führungsrolle verstanden, in der Orientierung gegeben, Entscheidungen getroffen und Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Persönlichkeiten zusammengeführt werden müssen – oft ohne formale Weisungsbefugnis. 

Anhand praxisnaher Beispiele wurden Rollen und Verantwortlichkeiten im Projekt erläutert sowie die Bedeutung klarer Strukturen herausgestellt. Thematisiert wurden unter anderem Projektaufträge, Verantwortlichkeitsmodelle wie RACI, realistische Ressourcenplanung sowie transparente Kommunikations- und Eskalationswege. Dabei wurde deutlich, dass Struktur nicht Selbstzweck ist, sondern ein wesentliches Führungsinstrument darstellt, um Projekte steuerbar zu halten. 

Ein besonderer Fokus lag auf der menschlichen Seite der Projektarbeit. Die Teilnehmenden setzten sich mit Fragen der Personalführung auseinander, etwa dem stärkenorientierten Einsatz von Teammitgliedern, dem Umgang mit unterschiedlichen Erfahrungsständen sowie Motivation und Teamdynamik in interdisziplinären Projektteams. 

Als praxisnahes Highlight diente ein Trainings-Case zur Durchführung eines Daily-Meetings in einem Bauprojekt. Schrittweise wurde gezeigt, wie kurze, strukturierte Abstimmungen als wirksames Führungs- und Steuerungsinstrument genutzt werden können – von der klaren Fokussierung auf Aufgaben und Ziele bis hin zum systematischen Umgang mit Hindernissen und der konsequenten Nachverfolgung von Maßnahmen. 

Der Workshop machte deutlich: Projektmanagement ist eine komplexe und verantwortungsvolle Disziplin, die technisches Verständnis, organisatorische Klarheit und insbesondere Führungs- und Sozialkompetenz vereint. Eine abschließende Q&A-Runde bot Raum für vertiefende Fragen, Austausch und Reflexion der vermittelten Inhalte. 

 

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