News
| NEWS
Exkursion nach Burglengenfeld: Bautechnikerklassen der Eckert Schulen zu Gast bei Heidelberg Materials
Wenn Kalkstein zu Zement wird: Mehrere Bautechnikerklassen der Eckert Schulen haben dem Werk von Heidelberg Materials in Burglengenfeld einen Besuch abgestattet und dabei einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen der Zementproduktion geworfen.

Im Rahmen ihrer Vollzeit-Weiterbildung besuchten mehrere Klassen der Fachrichtung Bautechnik der Eckert Schulen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Heidelberg Materials am Standort Burglengenfeld.
Die Exkursion bot den Studierenden spannende und praxisnahe Einblicke in die Welt der Zementproduktion – von der Rohstoffgewinnung bis hin zum fertigen Produkt. Mit mehr als 150 Jahren Erfahrung zählt Heidelberg Materials zu den weltweit führenden Herstellern von Baustoffen. Das Unternehmen steht für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft und ist insbesondere in der Zementproduktion international hervorragend aufgestellt. Am Standort Burglengenfeld werden hochwertige Zemente hergestellt. Zum Werksgelände gehören neben den Produktionsanlagen auch ein weitläufiger Kalksteinbruch, moderne Mahl- und Trocknungsanlagen, leistungsfähige Brennöfen sowie ein hervorragend ausgestattetes Labor.
Nach der Begrüßung durch Frau Kolb, die den Studierenden zunächst interessante Zahlen, Daten und Fakten zum Unternehmen präsentierte, stand mit dem Besuch des Kalksteinbruchs bereits das erste Highlight auf dem Programm. Dort konnten die angehenden Bautechnikerinnen und Bautechniker eindrucksvoll nachvollziehen, welche enormen Gesteinsmengen über Jahrzehnte hinweg für die Zementherstellung bewegt wurden. Gleichzeitig erhielten sie Einblicke in die nachhaltigen Konzepte zur Renaturierung und Nachnutzung bereits ausgeschöpfter Abbauflächen.
Ein besonderes Erlebnis war die Möglichkeit, eine Sprengung im Tagebau aus nächster Nähe mitzuerleben. Dabei wurde neuer Kalkstein für die weitere Verarbeitung gewonnen. Anschließend führte die Besichtigung des Steinbrechers und des Mahlwerks durch die ersten Verarbeitungsschritte, bei denen das Gestein zu Rohmehl aufbereitet wird.
Die folgenden Stationen durch die Trocknungs- und Brennprozesse verdeutlichten den hohen technischen und energetischen Aufwand, der erforderlich ist, um aus dem Rohmaterial hochwertigen Zement herzustellen. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung des Kommandostandes, von dem aus, sämtliche Produktionsabläufe überwacht und gesteuert werden. Darüber hinaus erhielten die Studierenden interessante Einblicke in das Labor und die umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen, die für eine gleichbleibend hohe Produktqualität unerlässlich sind.
Zum Abschluss des Besuchs lud Heidelberg Materials die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. In angenehmer Atmosphäre konnten offene Fragen geklärt, fachliche Gespräche vertieft und die gewonnenen Eindrücke reflektiert werden.
Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team von Heidelberg Materials in Burglengenfeld für die hervorragende Organisation, die informativen Einblicke und die außerordentlich gastfreundliche Betreuung. Solche Praxisveranstaltungen leisten einen wertvollen Beitrag zur Ausbildung unserer Studierenden und stärken die Verbindung zwischen beruflicher Weiterbildung und Industriepraxis.
Mehr zu Heidelberg Materials
Nächster Kursstart: September 2026 und Januar 2027


