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Berufsförderungswerk Eckert und Deutsche Sporthochschule Köln starten gemeinsames Forschungsprojekt
Das Berufsförderungswerk Eckert und das iqpr der Deutschen Sporthochschule Köln starten Anfang 2027 ein gemeinsames Forschungsprojekt. Ziel ist die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des innovativen Gesundheits- und Unterrichtskonzepts „Mein neues Ich“, um dessen Wirksamkeit für eine nachhaltige berufliche Rehabilitation zu untersuchen.

Das Berufsförderungswerk Eckert in Regenstauf hat die Weichen für ein wegweisendes gemeinsames Forschungsprojekt mit dem iqpr – Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH an der Deutschen Sporthochschule Köln gestellt. Im Mittelpunkt eines gemeinsamen Arbeitstreffens stand die Abstimmung des Projektablaufs für die wissenschaftliche Begleitung des erfolgreichen Eckert-Konzepts „Mein neues Ich“, das zum 1. Januar 2027 startet.
Zum Auftakt des Projekts begrüßten Führungskräfte der Eckert Schulen AG und des Berufsförderungswerks Eckert am Campus Regenstauf Dr. Christian Hetzel, wissenschaftlicher Mitarbeiter des iqpr. Der Diplom-Sportwissenschaftler und Diplom-Wirtschaftswissenschaftler beschäftigt sich unter anderem mit den Themen medizinische Rehabilitation, betriebliches Gesundheitsmanagement und Qualitätssicherung in der beruflichen Rehabilitation.
Im Rahmen des Treffens wurde die Projektstruktur, Ziele, Erwartungen sowie das wissenschaftliche Vorgehen gemeinsam abgestimmt. Zudem diente der Besuch dazu, den Forschungsauftrag der Deutschen Rentenversicherung Bund zu konkretisieren und die künftige Zusammenarbeit zwischen dem Berufsförderungswerk Eckert und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Köln auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen. Auch die Bildung entsprechender Kontroll- und Interventionsgruppen wurde festgelegt.
Das gemeinsame Forschungsprojekt wird das innovative Unterrichts- und Gesundheitskonzept „Mein neues Ich“ wissenschaftlich begleiten und evaluieren. Das am Berufsförderungswerk Eckert entwickelte Programm unterstützt Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit einem ganzheitlichen Ansatz dabei, ihre Gesundheitskompetenz, Resilienz und Eigenverantwortung zu stärken und damit ihre Chancen auf eine nachhaltige Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu verbessern.
Der Besuch war für beide Seiten ein äußerst gewinnbringender Austausch und unterstrich die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Besonders beeindruckt zeigte sich Dr. Hetzel vom Campus in Regenstauf sowie vom konsequent gelebten Inklusionsgedanken des Berufsförderungswerks Eckert. Die Verbindung aus moderner Infrastruktur, interdisziplinärer Betreuung und einer inklusiven Lern- und Arbeitsumgebung schaffe ideale Voraussetzungen für innovative Rehabilitationskonzepte und deren wissenschaftliche Weiterentwicklung.
Mit dem offiziellen Projektstart Anfang 2027 beginnt eine enge Kooperation zwischen dem Berufsförderungswerk Eckert und dem iqpr der Deutschen Sporthochschule Köln. Ziel ist es, die Wirksamkeit des Programms „Mein neues Ich“ wissenschaftlich zu belegen und damit einen weiteren Beitrag zur Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland zu leisten