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1.000 Euro für LeoSport: Berufsförderungswerk Eckert spendet Erlös aus „BeneFit-Challenge“
Aus Schritten wird Unterstützung: Bei der „BeneFit-Challenge“ haben Teilnehmende des Berufsförderungswerks Eckert 1.000 Euro für den guten Zweck erlaufen, erradelt und erwandert. Der Betrag fließt an LeoSport, das Sport- und Bewegungszentrum der Leukämiehilfe Ostbayern e. V., und ist Teil der bayernweiten Präventionsinitiative „Wir bewegen Bayern“. Damit fördern die Teilnehmenden ein Angebot, das Menschen mit einer Krebserkrankung während und nach der Therapie in Bewegung bringt.

10.900 Kilometer in wenigen Wochen
Organisiert wurde die „BeneFit-Challenge“ vom TeamCampusPlus des Berufsförderungswerks. Über mehrere Wochen hinweg sammelten die Teilnehmenden beim Laufen, Radfahren und Spazierengehen Kilometer, und mit jeder Aktivität stieg die Spendensumme. Insgesamt beteiligten sich 90 Personen. Zusammen kamen sie auf 2.289 Stunden Bewegung und eine Strecke von 10.900 Kilometern.
Für das Berufsförderungswerk ist die Aktion ein Herzensprojekt, denn sie vereint zwei Anliegen: die Gesundheit auf dem eigenen Campus zu fördern und zugleich Menschen beizustehen, die eine der schwersten Phasen ihres Lebens durchlaufen. Sie spiegelt damit wider, wofür das Haus steht – berufliche Bildung und persönliche Stärkung gehen hier Hand in Hand.
Bewegung als Teil der Therapie
Nur wenige Schritte von den Krankenstationen und der onkologischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Regensburg entfernt ergänzt LeoSport die medizinische Behandlung um ein wichtiges Element: gezielte Bewegung. Die Spende knüpft an die Aktion „Wir bewegen Bayern“ des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) an, die Menschen jeden Alters für einen aktiven Lebensstil gewinnen und ihr Gesundheitsbewusstsein schärfen möchte.
Ein spezialisiertes Sport-Team steht den Patientinnen und Patienten zur Seite. Auf dem Programm stehen Kraft- und Ausdauertraining an Geräten ebenso wie Gruppenkurse, in denen das Gespräch unter Betroffenen genauso zählt wie jede Wiederholung. Was hier trainiert wird, reicht weit über die Muskeln hinaus: Regelmäßige Aktivität hilft, verlorene Kraft zurückzugewinnen, den Belastungen der Therapie etwas entgegenzusetzen und Stück für Stück ins eigene Leben zurückzufinden. „Jedes Training ist genau auf die einzelne Patientin oder den einzelnen Patienten abgestimmt. Beim Zirkeltraining etwa arbeiten alle mit einer individuell ermittelten Trainingslast. Auf diese Weise wird der Körper wirksam gefordert, aber nicht überfordert“, erklärt Prof. Dr. med. Tobias Pukrop, Direktor des Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO).
Vom Campus zu den Patienten
Mit der Spende schließt sich der Kreis der Challenge: Was am Campus als Summe unzähliger Kilometer begann, gibt nun Menschen Rückenwind, für die Bewegung zu einem wichtigen Begleiter durch und nach einer Krebserkrankung geworden ist. Das Berufsförderungswerk Eckert bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die gezeigt haben, wie weit man gemeinsam kommen kann.