Qualitätsfachmann (m/w)

 

Aufgaben und Tätigkeitsspektrum

Der internationale Wettbewerb zwingt alle Unternehmen zu intensiven Maßnahmen der Qualitätssicherung der hergestellten Produkte. Durch Einsatz der unterschiedlichsten Messgeräte – von einfachen Lehren bis zu CNC-gesteuerten 3D-Messmaschinen - kontrolliert der Qualitätsfachmann die Qualität und Maßhaltigkeit der industriell gefertigten Produkte. Die Messwerte werden statistisch mit eigenen Computerprogrammen ausgewertet.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Der Qualitätsfachmann findet Einsatzmöglichkeiten in der Metall und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Dort wird er im gesamten Produktionsablauf zur Sicherung der Qualität in Planung, Konstruktion, Fertigung und Warenausgangsprüfung eingesetzt.

Belastungen und Anforderungen

Zuverlässigkeit, technisches Verständnis, Genauigkeit und gutes Auffassungsvermögen sind unerlässliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umschulung zum Qualitätsfachmann. Die körperlichen Anforderungen sind überwiegend als gering einzustufen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich um eine sitzende oder zwischen Sitzen, Gehen und Stehen wechselnde Tätigkeit handeln.

Ausbildungsinhalte

Technische Grundlagen, Längenprüftechnik, Prüfmittelüberwachung, Koordinatenmesstechnik, Statistische Prozesskontrolle (SPC), Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Metallgrundausbildung, Messpraxis (Handhaben, Justieren, Warten und Pflegen von Messmitteln und Messgeräten).

In die Ausbildung integriert sind die Prüfungen zur „Qualitätsfachkraft - QFK“ und zum „Qualitätsassistenten Technik - QAT“ der Deutschen Gesellschaft für Qualität - DGQ. Fakultativ erhalten geeignete Teilnehmer die Möglichkeit, in Form eines ausbildungsbegleitenden Zusatzangebotes die Schulung und Prüfung zum "DGQ - Qualitätsbeauftragten und internen Auditor" (QB) zu absolvieren.