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Pressemitteilung

14.12.2016 | PRESSE

Umstieg statt Ausstieg: Eine Hotelbetriebswirtin mit Gastgeber-Gen

Als Restaurant- und Veranstaltungsleiterin war Sarah Bonafé aus Fulda (Hessen) immer auf Achse – doch 18-Stunden-Tage forderten ihren Tribut: Ein Schlaganfall zwang sie zur Umorientierung. „Umschulung? Auf keinen Fall!“ Sie liebt die Gastronomie – die Branche wechseln würde sie nie. Mit der Weiterbildung zur Staatlich geprüften Hotelbetriebswirtin im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation an der Hotelfachschule Regenstauf blieb sie ihren Wurzeln treu. „Wenn die Branche dich nicht loslässt:“ Eine Erfolgsgeschichte.

Sarah Bonafé: Die Staatlich geprüfte Hotelbetriebswirtin ist Gastronomin aus Leidenschaft – durch die Weiterbildung an der Hotelfachschule Regenstauf konnte sie trotz gesundheitlicher Probleme ihrer Branche treu bleiben.
Sarah Bonafé: Die Staatlich geprüfte Hotelbetriebswirtin ist Gastronomin aus Leidenschaft – durch die Weiterbildung an der Hotelfachschule Regenstauf konnte sie trotz gesundheitlicher Probleme ihrer Branche treu bleiben.

Regenstauf. Sarah Bonafé ist Gastronomin mit Herzblut: „Der Service am Gast, das operative Geschäft ist meine Bühne.“ Mehrere Jahre organisierte sie Events, arbeitete im Reklamantionsmanagement und übernahm Budgetverantwortung. Wenig Schlaf, viel Stress – ihr Körper schrie schließlich nach Hilfe. Sie bekam einen kleinen Schlaganfall und wurde operiert. Die Ärzte rieten ihr den Beruf zu wechseln. „Das kam für mich nie in Frage“, betont sie. Ihr Rentenberater schlug ihr eine Weiterbildung zur Staatlich geprüften Hotelbetriebswirtin vor. Von Fulda (Hessen) ins oberpfälzische Regenstauf: Begeistert von den vielversprechenden Perspektiven durchlief Bonafé das Praxistraining an der Hotelfachschule der Eckert Schulen, um so „ihrer Gastronomie“ treu zu bleiben.

Als Gastronomin geboren

Woher kommt diese Leidenschaft? „Als Italienerin bin ich einfach vorbelastet – meine Eltern betrieben mehrere Restaurants.“ Schon als kleines Mädchen half sie mit, verdiente mit 12 Jahren ihr erstes Trinkgeld. So lernte Bonafé das operative Geschäft schon als Kind kennen und lieben. Dementsprechend stand auch ihr Karriere-Plan schon früh fest: Eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau machen, in die Betriebe der Eltern einsteigen und nach und nach expandieren. Die Lehre schloss sie ab, doch es kam trotzdem anders: „Mein Vater verstarb und so wurden die Restaurants aufgelöst.“ Doch an ihrer Liebe zur Gastronomie hielt sie weiter fest, denn: „Ich habe das Gastgeber-Gen.“

Nach der Ausbildung in einem 5-Sterne-Hotel in ihrer Heimatstadt absolvierte Sarah Bonafé 2006 ihre erste Weiterbildung zur Restaurantmeisterin IHK. „Dadurch habe ich auch die Stelle als Veranstaltungs- und Restaurantleiterin bekommen.“ Zwischenzeitlich zog sie nach Wiesbaden, wechselte nach dem Praxistraining in ein renommiertes Cateringunternehmen. Als Restaurant- und Veranstaltungsleiterin übernahm sie dort die komplette Gästebetreuung – vom Empfang bis hin zum Reklamationsmanagement. Sie hatte die Verantwortung für insgesamt zehn Mitarbeiter, kümmerte sich um den Warenbestand, musste vorgegebene Budgets einhalten. Neben dem Tagesgeschäft im Restaurant entdeckte Bonafé dort ihre besondere Leidenschaft für Veranstaltungen: „Jedes Event ist individuell – die Anforderungen sind immer anders“, sagt sie. „Wenn das Event fast vorbei ist, alle Gäste zufrieden sind und alles gut gelaufen ist… dieser Adrenalin-Kick war den Stress noch jedes Mal wert!“

Weiterentwicklung durch Weiterbildung

Doch ihr Körper war anderer Meinung, 18 Stundentage forderten ihren Tribut. Als nach einem kleinen Schlaganfall die berufliche Rehabilitation im Raum stand, war für Sarah Bonafé die Weiterbildung zur Staatlich geprüften Hotelbetriebswirtin alternativlos: „Ich würde nie die Branche verlassen, allenfalls den Tätigkeitsbereich wechseln.“ So begann sie 2011 ihre Weiterbildung an der Hotelfachschule Regenstauf - weniger als Neustart, sondern vielmehr als Weiterentwicklung ihres Kompetenzprofils. Sie genoss die sorgenfreie Zeit, die Ruhe, das „Studentenleben.“ Inhaltlich hat sie am Campus Regenstauf der Unterricht in Buchhaltung am stärksten geprägt: „Ich brachte zwar bereits viel Berufserfahrung, eine Ausbildung und eine Weiterbildung – doch ich habe immer etwas Neues gelernt.“ Auch die Dozenten in Erinnerung geblieben: „Es war einfach ein schönes Miteinander, wir begegneten uns auf Augenhöhe.“

2013 das staatliche Abschlusszeugnis in den Händen, zog es sie nach München. Sie heuerte in einer Steuerkanzlei an. „Dort habe ich meine kaufmännischen Fertigkeiten sehr gut ausbauen können, doch auf Dauer war es mir einfach zu weit weg von der Branche.“ Nach drei Jahren wechselte sie erneut, diesmal zur Firma Treugast. Der Münchner Unternehmensberater erstellt Machbarkeitsstudien für Projekte aus Hotellerie und Gastronomie. Dort ist sie aktuell für die komplette Buchhaltung zuständig, kümmert sich um Forderungen und Verbindlichkeiten, arbeitet mit Steuerberatern zusammen, regelt viele Personalangelegenheiten. „Ich mag meinen Job, doch jetzt zieht es mich zurück in meine Heimat, ich vermisse meine Familie und Freunde.“ Angst zu kündigen hat sie nicht: „Ich finde in meiner Heimat zu 100 Prozent einen Job – das Zeugnis als Hotelbetriebswirtin ist dabei das Allerbeste für die Jobsuche.“ Sarah Bonafé ist sicher: Die Kombination aus Praxiswissen und administratorischen Fertigkeiten machen den Unterschied, dadurch sind Hotelbetriebswirte bei Personalern gern gesehen.

Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt bei Sabine Wieder unter Telefon (09402) 502-557, per E-Mail unter hoga@eckert-schulen.de oder im Internet unter www.eckert-schulen.de/hotelfachschule.


Eckert Schulen

Die Eckert Schulen sind eines der führenden privaten Unternehmen für berufliche Bildung, Weiterbildung und Rehabilitation in Deutschland. In der 70-jährigen Firmengeschichte haben mehr als 90.000 Menschen einen erfolgreichen Abschluss und damit bessere berufliche Perspektiven erreicht. Die Eckert Schulen tragen dazu bei, dass möglichst viele eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung erhalten. Das Bildungskonzept „Eckert 360 Grad“ stimmt die unterschiedlichen Lebenskonzepte mit den angestrebten Berufswünschen lückenlos und maßgeschneidert aufeinander ab. Die flexible Kursgestaltung, eine praxisnahe Ausbildung und ein herausragendes technisches Know-how sorgen für eine Erfolgsquote von bis zu 100% und öffnen Türen zu attraktiven Arbeitgebern.