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30.08.2018 | NEWS

Beste Projektarbeit ausgezeichnet: Neues Heizsystem für Mittelschule Hemau

500 Euro gehen an Maximilian Brunner, Markus Kitzinger, Markus Krieger und Andreas Weißenbacher. Die angehenden Staatlich geprüften Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker nehmen die Energieversorgung der Grund- und Mittelschule Hemau ganz genau unter die Lupe.

Dieses Konzept überzeugt: Die Energieagentur Regensburg prämierte die vier Staatlich geprüften Techniker für die beste Projektarbeit im Sommersemester 2018
Dieses Konzept überzeugt: Die Energieagentur Regensburg prämierte die vier Staatlich geprüften Techniker für die beste Projektarbeit im Sommersemester 2018

Regenstauf / Hemau. Nachhaltig, effizient, kostensparend: „Der bewusste Umgang mit Energie geht jeden an“, sagt Ludwig Friedl. „Das Thema Energiesparen brennt besonders im Bereich der öffentlichen Bau- und Sanierungsvorhaben.“ So bringt der Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg eine ganz besondere Projektarbeit an die Technikerschule Regenstauf: Die Studierenden sollen den Ist-Zustand der Energieversorgung der Mittelschule Hemau untersuchen und ein entsprechendes Verbesserungskonzept erstellen. Das Projektteam begeistert mit seiner Arbeit und wird dafür mit einer Prämie von 500 Euro ausgezeichnet.

Bislang versorgt ein Nahwärmenetz die Grund- und Mittelschule über das Hackschnitzel-Biomassewerk in einer ausgelagerten Heizzentrale. Für Spitzenlasten stehen im Keller des Schulgebäudes zwei Gaskessel bereit. „Als wir uns die entsprechende Grundlast angesehen haben, merkten wir schnell: Ein Blockheizkraftwerk wäre eine ideale Lösung“, so das Projektteam, „damit könnten zudem alle Gebäude im Nahwärmenetz versorgt werden.“ So geht es zunächst an die Bestandsaufnahme: Bestandspläne, Ortsbegehung, Verbrauchsauswertungen. „Der Kontakt mit der Energieagentur Regensburg war super – wir haben Projektziele vereinbart, hatten jederzeit Unterstützung und der Erfahrungsaustausch war einmalig!“

Dementsprechend zeichnen Detailverliebtheit, Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit die finale Projektarbeit aus: Die Studierenden erstellten einen Terminplan, Verbrauchsstatistiken und legten einen ausführlichen Vergleich an Energieträgern vor. Hier fiel die Wahl schnell auf Hackschnitzel. Vor allem wegen der regionalen Verfügbarkeit und dem ökologischen Aspekt. Denn: Durch den eigens produzierten Strom ist die CO2-Bilanz eines BHKWs mit Hackschnitzeln im negativen Bereich. Die beiden Spitzenkessel sollten nach Meinung der angehenden Staatlich geprüften Techniker im Keller der Mittelschule demontiert werden – zu komplex sei die derzeitige manuelle Zuschaltung in Notfällen. Die Gas-Spitzenkessel sollten in die neue Heizzentrale verlegt und mittels automatisierter hydraulischer Einbindung in das Bestandsnetz eingebunden werden.

Dieses Konzept überzeugt – sowohl die Stadt Hemau als auch die Energieagentur Regensburg sind begeistert. So erhielten die vier Studierenden nicht nur durchweg positives Feedback, während der Absolventenfeier wurde die Projektarbeit im Juli 2018 von Ludwig Friedl mit 500 Euro prämiert. Dass ihre Ergebnisse eine maßgebliche Entscheidungsgrundlage für die spätere energetische Sanierung bilden, freut das Projektteam natürlich besonders.

Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Staatlich geprüften Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker bei Anja Thomas unter Telefon (09402) 502 551, per E-Mail unter techniker@eckert-schulen.de oder im Internet unter www.eckert-schulen.de/techniker