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Pressemitteilung

09.02.2017 | PRESSE

Aufstieg ohne Turbulenzen: Vom Fluggerätemechaniker zum Fahrzeugtechniker

Tobias Jecht ist alles andere als ein Bruchpilot: Nach zwölf Jahren im Dienst der Bundeswehr und einem Auslandseinsatz in Afghanistan startete der gelernte Fluggerätemechaniker mit Dienstzeitende beruflich voll durch. Der 31-jährige entschied sich für die Technikerschule Regenstauf und damit für eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität. Jetzt arbeitet Tobias Jecht als EMV-Messtechniker bei der CSA Group Bayern - einem Excellence-Partner der Technikschule Regenstauf und steuert damit eine vielversprechende Karriere an. Eine Erfolgsgeschichte.

Tobias Jecht – Staatlich geprüfter Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität – am Arbeitsplatz bei der CSA Group Bayern
Tobias Jecht – Staatlich geprüfter Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität – am Arbeitsplatz bei der CSA Group Bayern

Regenstauf. „Mein großes Ziel war schon immer in der Entwicklung zu arbeiten.“ Mittlerweile hat Tobias Jecht das auch erreicht. Nach zwölf Jahren im Dienst der Bundeswehr, einer Ausbildung zum Fluggerätemechaniker und dem Abschluss als Industriemeister Luftfahrt IHK stand für ihn fest: Eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Fahrzeugtechniker in Vollzeit ist sein Karrieresprungbrett – die Technikerschule Regenstauf die passende Startrampe. Was er damals noch nicht ahnte: Der Campus der Eckert Schulen soll auch das Kontaktforum sein, indem er seinen künftigen Arbeitgeber kennenlernt: Die CSA Group Bayern. Die CSA Group Bayern ist Teil der CSA Group, einem weltweit führenden Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Normenentwicklung, Produktprüfung und –zertifizierung. Ein Schwerpunkt der CSA Group Bayern liegt auf den Bereichen Automobilindustrie und Elektromobilität.

Auslandseinsatz & Technikerabschluss als große Ziele

In Sachsen-Anhalt geboren, beendet Tobias Jecht 2001 die Realschule in Balingen (Baden-Württemberg). Überzeugt von den vielfältigen Aufgabenbereichen und der finanziellen Absicherung war ihm nach wenigen Beratungsgesprächen klar: „Ich will zur Bundeswehr. Und zwar abseits vom Dienst an der Waffe, in den technischen Bereich.“ Gesagt, getan: Jecht verpflichtet sich noch im gleichen Jahr für zwölf Jahre, absolviert die ersten drei Monate Grundausbildung in Germersheim. Um seine gewünschte berufliche Ausbildung zu absolvieren, verschlug es ihn bald nach Oberbayern. Dort lernte er Fluggerätemechaniker, absolvierte bald darauf seine erste Weiterbildung zum Industriemeister Luftfahrttechnik IHK in Erding. „Mein Ziel war zunächst ins Ausland zu gehen und danach Staatlich geprüfter Techniker zu werden“, so Tobias Jecht.

So meldete er sich freiwillig, ging für gut fünf Monate nach Afghanistan. „Vor allem anfangs war ich sehr nervös und hatte sicherlich Respekt davor“, erinnert sich der 31-jährige. „Aber richtige Angst hatte ich nicht – durch Erfahrungsberichte meiner Kollegen wusste ich, was mich erwartet.“ Im Vergleich zur afghanischen Provinz Kundus sei die Gegend um Masa-E-Sharif eher ruhig – jedoch findet sich dort eines der modernsten Krankenhäuser, so kamen hierhin viele Kriegsverletzte aus ganz Afghanistan. „Ich kam vor Ort nicht groß zum Nachdenken. Man funktioniert einfach und muss es im Nachhinein aufarbeiten.“

Einmaliges Kontaktforum, umfassendes Kompetenzprofil, ganzheitliches Bildungskonzept

Zurück in Deutschland nahte das Dienstzeitende – und damit war es Zeit einen neuen Kurs einzuschlagen: Der Abschluss als Staatlich geprüfter Techniker. „Ich habe viel über Technikerschulen gelesen. Zum Schluss wählte ich zwischen Ingolstadt, München und Regenstauf. Die Eckert Schulen hatten einfach das beste Gesamtpaket“, betont Tobias Jecht und meint damit nicht nur die praxisnahe Weiterbildung, sondern die zahlreichen ergänzenden Qualifikationen, die fachliche Expertise der Dozenten und das teilnehmerorientierte Lehrkonzept – unter anderem mit Stütz- und Förderunterrichten.

Das Fach Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist ihm besonders im Gedächtnis geblieben: „Als Mechaniker lernte ich so auch Elektromotoren kennen. Unser Dozent hat den Stoff sehr gut erklärt aber gleichzeitig auch viel gefordert. Das hat mir großen Spaß gemacht.“ So weiß der gelernte Fluggerätemechaniker um die Vor- und Nachteile verschiedener Antriebsstrangkonfigurationen – kennt und versteht also die verschiedenen Möglichkeiten den Motor mit dem Getriebe zu verbinden. Genauso denkt Tobias Jecht gerne an das Fach Konstruktion zurück. Von der Handskizze über Gleichgewichtsbedingungen in der Statik bis hin zur 3D-CAD-Zeichnung: „Für mich war das etwas komplett Neues. Aber auch hier war der hervorragende Dozent ausschlaggebend.“ Und nach dem Techniker-Unterricht hatte er immer noch nicht genug: Jecht wechselte die Klassenzimmer, besuchte die DGQ-Seminare und ist somit mittlerweile auch Qualitätsassistent (DGQ). Denn er begriff schnell: „In vielen Stellenausschreibungen waren entweder das DGQ-Zertifikat oder zumindest Kenntnisse über die ISO 9000er-Familie gefordert“, so Tobias Jecht.

Arbeitgeber bei Abschlussfeier kennengelernt

Sein Engagement im Schulalltag trug schnell Früchte: Im Rahmen der Abschiedsfeier im Juli 2016 wurde Tobias Jecht als einer der drei besten Vollzeit-Absolventen in der Fachrichtung Fahrzeugtechnik von der CSA-Group Bayern geehrt. „So kam der erste Kontakt zustande - eine Woche später habe ich mich dort beworben, zwei Wochen später war das Vorstellungsgespräch, am 1. September der erste Arbeitstag.“ In Strasskirchen (Bayern) betreibt die CSA Group unter anderem eines der europaweit größten Labore für Prüfungen im Bereich elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sowie ein Umwelt- und Sicherheitslabor. Als EMV-Techniker kümmert sich Jecht nun um elektromagnetische Verträglichkeitsprüfungen. Hierbei prüft er Störungen, die ein Fahrzeug selbst verursacht – Steuergeräte wie etwa Licht, Motormanagement oder Sicherheitsassistenten, die zum Beispiel den Radioempfang beeinträchtigen. Außerdem geht es im Rahmen seiner Tätigkeit auch um die Prüfung externer Störungseinflüsse: „Wenn ein Auto beispielsweise an einem Flughafen verbeifährt, darf es durch die Radar- oder Funkstrahlung in keiner Funktion gestört werden“, so Jecht.

Am Boden geblieben: Erst Flugzeuge repariert, jetzt Autos geprüft

Vorher Flugzeuge warten, jetzt Autos prüfen – wie passt das zusammen? Sehr gut, betont Jecht. „Im Grunde sind alle Fahrzeuge gleich. Und als Fahrzeugtechniker bringe ich jetzt eine solide Grundbasis an Fach- und Praxiswissen mit, um diese Fahrzeuge zu prüfen.“ Überglücklich mit seinem derzeitigen Job bei der CSA-Group könnte sich Jecht in ein paar Jahren vorstellen, ins Projektmanagement der CSA Group Bayern zu wechseln. Und auch hierzu erhielt er durch die Weiterbildung an der Technikerschule Regenstauf das nötige Rüstzeug.


Cornelia Stiepani – Human Resources der CSA-Group Bayern

"Für uns als Arbeitgeber ist es wichtig, sehr gut ausgebildete Fachkräfte, wie Tobias Jecht ins Team zu holen. Dass wir bereits in unserem ersten Jahr als Excellence-Partner der Eckert Schulen diesen Erfolg feiern können, bestätigt uns in unserer Entscheidung als Kooperationspartner zu fungieren. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft an vielen derartigen Erfolgsgeschichten mitwirken können."



Eckert Schulen

Die Eckert Schulen sind eines der führenden privaten Unternehmen für berufliche Bildung, Weiterbildung und Rehabilitation in Deutschland. In der 70-jährigen Firmengeschichte haben mehr als 90.000 Menschen einen erfolgreichen Abschluss und damit bessere berufliche Perspektiven erreicht. Die Eckert Schulen tragen dazu bei, dass möglichst viele eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung erhalten. Das Bildungskonzept „Eckert 360 Grad“ stimmt die unterschiedlichen Lebenskonzepte mit den angestrebten Berufswünschen lückenlos und maßgeschneidert aufeinander ab. Die flexible Kursgestaltung, eine praxisnahe Ausbildung und ein herausragendes technisches Know-how sorgen für eine Erfolgsquote von bis zu 100% und öffnen Türen zu attraktiven Arbeitgebern.