Studium abgebrochen? Trotzdem Karriere machen!

Adrian Kuske zeigt wie’s geht!

Der 31-Jährige gehört zu den Pionieren, zu den ersten Teilnehmern des Fast Track – Praxisstudiums für Studienabbrecher. Hier erzählt er seine Erfolgsgeschichte, die gerade erst begonnen hat. Sein Weg von der Exmatrikulation zur erfolgreichen Karriere.

#1„Im Drittversuch gescheitert…schon wieder!“

Bei mir lag’s am berühmten Drittversuch. Ich hatte mehrere Anläufe und habe öfter die Unis und Studiengänge gewechselt – zuletzt habe ich Maschinenbau studiert und wurde im 6. Semester exmatrikuliert… und zwar zum dritten Mal. Das war ein großer Rückschlag. Aber es musste weitergehen… das stand außer Frage!

#2„Studium abgebrochen… und jetzt?“

Es gibt in Deutschland nur vereinzelt gute Bildungsangebote für Studienabbrecher. Ich habe zuerst viel im Internet recherchiert und verglichen... bei den meisten Programmen geht es um eine Berufsausbildung und eine Weiterbildung mit einer gewissen Verkürzung. Meistens kann man sich diese Zeitersparnis in der Erstausbildung aber genauso durch das Abitur anrechnen lassen. Die bisherigen Leistungen aus dem Studium werden in der Regel völlig ignoriert. Ganz anders als beim Fast Track – Praxisstudium.

#3„Diese Abschlüsse sind echt was wert!“

Mit dem Modell der Eckert Schulen konnte ich mir 30 ETCS-Punkte aus dem Studium anrechnen lassen. Diese „Vorleistung“ machte es möglich, in nur einem Jahr eine vollwertige staatliche Berufsausbildung abzuschließen. Der Abschluss als Staatlich geprüfter Techniker ist dann der nächste Schritt. Zwei hochwertige Abschlüsse und Bachelor-Niveau in nur 2,5 Jahren… das hat mich von Anfang an überzeugt. Also bin ich von Sachsen-Anhalt nach Regenstauf gezogen… um meine „letzte“ Chance zu nutzen.

#4„Endlich praktisch Arbeiten!“

Der erste Schultag war vor allem sehr aufregend. Alles begann mit einem Vorpraktikum von drei Wochen in der Mechanischen Werkstatt am Campus in Regenstauf. Bohren, Drehen, Fräsen standen auf dem Programm. Das kannte ich schon aus meinen Neben- und Ferienjobs – viele hatten eine solche Werkstatt jedoch noch nie von innen gesehen. Ich habe mir nur gedacht: Endlich kann ich praktisch Arbeiten und Dinge lernen, die ich später im Beruf tatsächlich brauchen kann.

#5„Kleine Klassen & engagierte Dozenten!“

Nach dem Praktikum geht die Ausbildung zum Industrietechnologen los. Der größte Unterschied zum Uni-Studium war für mich die Art des Unterrichts. Es sind kleine Klassen, die Dozenten kennen jeden Namen und nehmen sich vor allem Zeit für individuelle Fragen. Als Industrietechnologe unterstützt man Ingenieure und arbeitet ihnen zu. Fächer, wie Messtechnik, Steuerungstechnik oder Regelungstechnik haben uns inhaltlich darauf optimal vorbereitet.

Momentan bin ich in Phase 2 sozusagen: Ich habe die Ausbildung abgeschlossen, stehe voll im Arbeitsleben und absolviere nebenberuflich die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker. Am Ende bin ich also trotzdem auf Bachelor-Niveau (lacht)

#6„Die Hilfe bei der Jobsuche war einmalig!“

Nach der Ausbildung geht es schon voll ins Arbeitsleben. Die Eckert Schulen haben eine Menge möglich gemacht – und ich meine nicht nur die reine fachliche Qualifikation, den Unterricht und die Prüfungsvorbereitung. Ohne Eigeninitiative geht zwar gar nichts – aber die Unterstützung bei der Arbeitgebersuche war wirklich einmalig. Wir bekamen ein Bewerbungstraining und haben gemeinsam unseren Lebenslauf auf Vordermann gebracht. Es wurden Gespräche eingefädelt und Kontakte zu Firmen geknüpft, die im Vorfeld bereits auf uns aufmerksam gemacht wurden. Wir waren auch gemeinsam mit einem Eckert-Weiterbildungsberater auf Karrieremessen unterwegs. Er gab uns auch Tipps, wie wir offen auf die Leute dort zugehen können. So ist eigentlich jeder von uns dort untergekommen, wo er hinwollte.

#7„Heute bin ich Robotertechniker bei SMP“

Heute arbeite ich als Robotertechniker bei SMP – einem Automotive First Tier Supplier aus Schierling bei Regensburg. Wenn Roboter kaputt sind oder eine Störung haben, werden wir gerufen. Und da haben wir alle Hände voll zu tun: Insgesamt betreuen wir 45 Roboter von 3 verschiedenen Herstellern – die sind alle unterschiedlich aufgebaut. In meiner Ausbildung erhielt ich dafür die besten Grundlagen – alleine durch den schuleigenen KUKA-Roboter. Im Praxisunterricht lernten wir bereits den Aufbau, die Funktionen und die Bedienung kennen.

#8„Arbeit passt – Gehalt passt“

Ich bin mit der Entscheidung mehr als glücklich. Fast Track war für mich genau das Richtige. Das Programm ist schon straff, aber rückblickend ist es das allemal wert. Dozenten, Mitschüler: Alle ziehen an einem Strang und unterstützen sich gegenseitig. Und in SMP habe ich einen super Arbeitgeber mit guten Perspektiven gefunden.

Das sagt sein Arbeitgeber

Der Automotive First Tier Supplier SMP aus Schierling ist mittlerweile nicht nur Arbeitgeber für viele Fast Track - Absolventen: Seit Juli 2017 ist das weltweit tätige Unternehmen Kooperationspartner im

Excellence-Partnership Programm

und damit tatkräftiger Förderer der Studienabbrecher im einzigartigen Modellprojekt der Eckert Schulen.


Adrian Kuskes Lebenslauf

Nach seinem Abitur und 12 Monaten Grundwehrdienst stand Adrian Kuskes Ziel fest: Einen hochwertigen Abschluss erreichen, um in der Technik-Branche voll durchzustarten.

Also startete er sein erstes Studium in der Fachrichtung Maschinenbau an der Uni Magdeburg. Nach drei Semstern brach er schließlich ab: „Zu theoretisch“, so der heute 31-jährige. Nach einigen Ferienjobs in der Produktion großer Industriebetriebe startete er Versuch 2: Der Studiengang Kunststofftechnik / Industrietechnik an der Hochschule Merseburg. Bis ins 7. Semester kämpfte er sich vor – dann das Aus: Im Drittversuch gescheitert. Unermüdlich hielt Kuske an seinem Ziel fest – er startete Versuch 3: Ein erneutes Maschinenbau-Studium sollte es sein, diesmal an der West-Sächsischen Hochschule in Zwickau. Doch im sechsten Semester scheiterte er auch dort in einer Prüfung im dritten Versuch.

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken recherchierte er im Internet und stieß auf das Fast Track – Praxisstudium für Studienabbrecher. Schnell war Adrian Kuske vom bundesweit einmaligen Konzept überzeugt. Er vereinbarte persönliche Beratungsgespräche, besuchte den Info-Tag am Campus Regenstauf und war sich sicher: „Hier erreiche ich mein Ziel!“

Mittlerweile hat Kuske Phase 1 – die schulische Ausbildung zum Staatlich geprüften Industrietechnologen am Campus Regenstauf – erfolgreich beendet. Phase 2 ist in vollem Gange: Als Robotertechniker sammelt er wichtige Berufserfahrung – nebenberuflich durchläuft er die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker.