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Pharmazeutisch-technischer Assistent (m/w)

Auf einen Blick

Nächster Starttermin
11.09.2018
Ende
24.07.2020
Dauer
24 Monate zusätzlich 6 Monate betriebliches Praktikum
Standort
Regenstauf
Abschluss
Staatlicher Abschluss
Ausbildungsarten
Erstausbildung, Rehabilitation, Umschulung
Aufnahmevoraussetzungen
Mittlerer Schulabschluss
Förderung mit Bildungsgutschein nach AZAV

Kursdetails

 

staatlich anerkannte Berufsfachschule

Aufgaben und Tätigkeitsspektrum

Die pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) haben schwerpunktmäßig folgende Aufgaben zu erledigen: Abgabe von Arzneimitteln unter Aufsicht des Apothekers, Untersuchung von Arzneistoffen nach den Vorgaben des Europäischen Arzneibuches oder anderer gleichwertiger Vorschriften. Des Weiteren obliegt ihnen die Herstellung von Arzneimitteln in verschiedenen Arzneiformen aufgrund ärztlicher Verschreibung oder aufgrund anerkannter pharmazeutischer Vorschriften, Information des Kunden und des Arztes über die Wirkungsweise von Arzneimitteln. Die Beratung von Kunden über Anwendung und Wirkung von Produkten der apothekenüblichen Waren, computergestützte Überwachung der Arzneimittel- und Arzneistoffbestände runden das Tätigkeitsfeld des PTA ab.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Einsatzmöglichkeiten für die PTA sind u.a. öffentliche Apotheken, Krankenhausapotheken, pharmazeutische Industrie, Kosmetikindustrie, chemische Industrie, Universitäten und andere wissenschaftliche Einrichtungen.

Belastungen und Anforderungen

Um den Anforderungen in der Apotheke gerecht zu werden, müssen die zukünftigen pharmazeutisch-technischen Assistenten ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, geistiger und körperlicher Flexibilität und Belastbarkeit besitzen. Die Bereitschaft, im Team zu arbeiten, sollte ebenso vorhanden sein wie der Einsatz für den Apothekenbetrieb. Verantwortung tragen zu können ist eine weitere wichtige Eigenschaft eines PTA. Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Probleme erkrankter Menschen fördern das Vertrauensverhältnis zum Kunden. Als besondere berufliche Belastung müssen die überwiegend stehende Tätigkeit sowie die gängigen Arbeitszeiten des Dienstleistungsgewerbes angesehen werden. Die individuellen Ansprüche verschiedener Kunden verlangen von den pharmazeutisch-technischen Assistenten ein gutes psychologisches Gespür.

Ausbildungsinhalte

Die theoretischen Ausbildungsfächer umfassen vor allem die Bereiche "Eigenschaften und Wirkungen von Arzneistoffen" in medizinisch-pharmakologischer, pharmazeutisch-technologischer und chemischer Hinsicht. Umfassende Kenntnisse der Chemie und Drogenkunde sind für Untersuchungen ebenso unerlässlich wie das Wissen um die gesetzlichen Bestimmungen, innerhalb derer die PTA später in der Apotheke arbeiten. Während der Ausbildung müssen ein 160-stündiges Apothekenpraktikum und ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert werden. In den praktischen Übungen erlernen die zukünftigen PTA Arzneistoffe zu prüfen, zu untersuchen und die entsprechenden Arzneimittel herzustellen. Mikroskopische Untersuchungen von Arzneipflanzen und die Bestimmung ihrer Inhaltsstoffe ergänzen den praktischen Unterricht. In dem an die Schulausbildung anschließenden, sechsmonatigen Praktikum in einer öffentlichen Apotheke oder Krankenhausapotheke wird das in der Schule erworbene Wissen in die Praxis umgesetzt.

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Termine

Beginn
11.09.2018
Ende
24.07.2020
Ausbildungsart
Erstausbildung, Rehabilitation, Umschulung
Anfrage

News und Aktuelles

18.10.2017 | NEWS

Vom Stress mit Holzlastern im Kreisverkehr, schwarzem Theater und dem Umgang mit Burnout in der beruflichen Reha

Interessante Fachvorträge und spannende Workshops erwarteten die Teilnehmer zur Rehafachtagung 2017

Obwohl die Arbeitnehmer zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts körperlich anstrengenderen Tätigkeiten und deutlich längeren Arbeitszeiten ausgesetzt waren, konnten sie mit der Belastung und dem Stress ihrer Arbeit und ihres Alltags doch scheinbar deutlich besser umgehen als die Menschen von heute. Ständige Erreichbarkeit, Termindruck, Hetze: Führt die zunehmend von Technologie und digitaler Optimierung geprägte Arbeitswelt zu krankhafter Erschöpfung und Burnout? Dieser Frage gingen die rund 60 Tagungsgäste und die Vertreter des Berufsförderungswerkes Eckert bei der Reha-Fachtagung am 12.10.2017 unter dem Titel „BURNOUT: schneller, agiler, digitaler – bis zur Erschöpfung? Eine brandgefährliche Entwicklung und besondere Herausforderung für die berufliche Reha“ nach. zum Artikel

17.10.2017 | PRESSE

Neue Wege, wenn die digitale Arbeitswelt die Seele „ausbrennt“

Schattentheater: Mit einem außergewöhnlichen Einstieg fiel der Startschuss zur Reha-Fachtagung am Campus Regenstauf.

Ständige Erreichbarkeit, Termindruck, Hetze: Die zunehmend von Technologie geprägte Arbeitswelt führt bei immer mehr Arbeitnehmern zu krankhafter Erschöpfung und Burnout. Experten für die berufliche Rehabilitation aus ganz Deutschland suchten bei einer Tagung am Berufsförderungswerk der Eckert Schulen nach Strategien, wie sich das Ausgebranntsein vermeiden lässt.  zum Artikel

10.10.2017 | PRESSE

Microsoft-Office-Specialist (MOS): Eine AufWORDung für jeden Lebenslauf

(v.l.n.r.) Dirk Hildebrand, Geschäftsführer der CERTNET GmbH, zeichnete die Eckert Schulen für die hervorragende Arbeit als Microsoft-Office-Testcenter aus. Friedrich Reiner, Geschäftsführer des Berufsförderungswerk Eckert, und Markus Johannes Zimmermann, Geschäftsführer der Dr. Eckert Akademie, freuen sich auf eine noch engere Zusammenarbeit

Rund 6.000 Teilnehmer stellten sich im Juli 2017 der bundesweiten Microsoft-Office-Specialist-Meisterschaft – gleich drei Eckert-Schüler schafften es in die Top 10, einer davon auf Platz 1. Nun zeichnete Dirk Hildebrand - Geschäftsführer der CERTNET GmbH – die Eckert Schulen für die hervorragende Arbeit als Certiport Testcenter (ATC) aus. zum Artikel