Techniker für Umweltschutztechnik und regenerative Energien (m/w) - Regenstauf

Aufgaben und Tätigkeitsspektrum

Nachhaltige Entwicklung, fairer Handel und schonender Ressourcenverbrauch bilden die inhaltliche Klammer für wichtige unternehmerische Entscheidungen. Berufsbilder, die sich mit diesen zentralen Themen befassen, haben eine Schlüsselrolle in der Arbeitswelt übernommen. Techniker für Umweltschutztechnik und regenerative Energien leiten mit Hilfe professioneller Umweltmanagementsysteme entscheidende Wettbewerbsvorteile für das Unternehmen ab und arbeiten an der Entwicklung regenerativer Energiekonzepte sowie umweltorientierter Anlagenkonzepte mit. Wesentliche Schwerpunkte der Weiterbildung sind die Anwendung regenerativer Energiesysteme, Energieversorgungskonzepte und die nachhaltige Energienutzung, aber auch Umwelt- und Verwaltungsrecht. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die wirtschaftliche Prüfung von Energie- und Anlagenkonzepten sowie deren Optimierung.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Der Techniker des Schwerpunktes Labortechnik kann aufgrund seiner speziellen Ausbildung in der Umweltanalytik als Betriebsbeauftragter für Umwelttechnik, in der Industrie und als Fachkraft bei Kommunalbehörden, Fachbehörden, Fachinstituten und Hochschulen eingesetzt werden. Techniker des Schwerpunktes Verfahrenstechnik sind ebenfalls als Betriebsbeauftragte für  Umweltschutz tätig und wirken bei der Planung, der Inbetriebnahme und der laufenden Überwachung von Anlagen mit umwelttechnisch relevanter Aufgabenstellung mit. Sie sind häufig im maschinentechnischen Bereich mit Aufgabenstellungen der Planung, Konstruktion und Fertigung betraut, die zusätzlich umwelttechnische Kenntnisse erfordern. Durch eine intensive umwelttechnische Ausbildung können die staatlich geprüften Techniker beider Schwerpunkte als Betriebsbeauftragte für Immissionsschutz, Gewässerschutz, Abfall- und Strahlenschutz tätig werden. Staatliche Anerkennungen für die Bereiche Immissionsschutz, Strahlenschutz und Abfallentsorgung sowie für den Entsorgungsfachbetrieb und für die Transportgenehmigungsverordnung liegen vor. Entsprechende Zertifikate werden mit dem staatlichen Abschlusszeugnis ausgehändigt.

Belastungen und Anforderungen

Sachverstand für chemische Zusammenhänge ist wesentlich. Die selbstständige Interpretation von Gesetzestexten und deren Umsetzung sowie Teamfähigkeit sind ebenfalls Voraussetzung. Körperliche Belastungen sind kaum bzw. nicht vorhanden.

Ausbildungsinhalte

Neben allgemeinbildenden Fächern werden im ersten Schuljahr vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen aufbereitet. In den fachrichtungsbezogenen Anwendungsfächern des zweiten Schuljahres werden in den beiden Schwerpunkten praxisorientiert umwelttechnische Fächer unterrichtet. Für den Schwerpunkt Labortechnik ist neben den umwelttechnischen Fächern noch eine umfassende Laborausbildung in der Umweltanalytik kennzeichnend, für den Schwerpunkt Verfahrenstechnik kommen maschinentechnische Fächer hinzu. Der Unterricht wird praxisnah durchgeführt. Praktika in modernst ausgestatteten Labors haben einen hohen Anteil.