Industriemeister Metall (m/w) - Regenstauf

Aufgaben und Tätigkeitsspektrum

Kerngebiete des Industriemeisters Metall sind Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben. Er stellt sich auf verändernde Methoden und Systeme in der Produktion ein. Der technisch-organisatorische Wandel im Betrieb wird durch den Industriemeister Metall maßgeblich mitgestaltet, während er sich auf modifizierte Strukturen der Arbeitsorganisation und neue Methoden der Organisationsentwicklung, der Personalführung und Personalentwicklung einstellt.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Die Funktion des Industriemeisters ist Bestandteil des komplexen Systems "Industriebetrieb". Sein Arbeitsfeld ist durch immer enger miteinander verflochtene technische Produktionssysteme, neue Verfahren bei der Auftragsabwicklung, veränderte Organisationsstrukturen und nicht zuletzt durch immer qualifiziertere Mitarbeiter geprägt. Die Spannweite seiner Aufgabenfelder kann mit dem Begriff "Der Industriemeister als Experte und Generalist" beschrieben werden. Er wird in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit sowie in verschiedenen Bereichen und Tätigkeitsfeldern eines Betriebes eingesetzt.

Belastungen und Anforderungen

Das Bild des Industriemeisters wird durch vier Komponenten bestimmend beeinflusst: erstens die Fähigkeit, Leistungen zu erkennen und zu würdigen; zweitens die Fähigkeit, Arbeitsaufgaben zu erläutern und Probleme zu diskutieren; drittens ein redliches Interesse an der beruflichen Förderung des Mitarbeiters sowie Kommunikations- und Hilfsbereitschaft als Vorgesetzter; viertens einen Führungsstil, der mit der Selbstachtung des Mitarbeiters in Einklang steht. Die körperlichen Belastungen sind als gering anzusehen.

Ausbildungsinhalte

Berufs- und arbeitspädagogischer Teil:
Allgemeine Grundlagen, Planung der Ausbildung, Einstellen von Auszubildenden, Ausbildung am Arbeitsplatz, Förderung des Lernens, Anleitung von Gruppen, Beendigung der Ausbildung.
 
Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation:
Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln, Anwendungen von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, Zusammenarbeit im Betrieb, Anwendung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten.
 

Handlungsspezifische Qualifikationen:

  1. Handlungsbereich Technik
    Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Montagetechnik
  2. Handlungsbereich Organisation
    Betriebliches Kostenwesen; Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
  3. Handlungsbereich Führung / Personal
    Personalführung, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement