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Hotelbetriebswirte beweisen Manager-Qualitäten

Gastromanager statt Servicekraft: Die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt an der Regenstaufer Hotelfachschule ebnet den beruflichen Weg nach oben - zu völlig neuen Aufgabengebieten. Die Projektarbeiten der Studierenden im Abschlusssemester bewiesen: Zwei Jahre Praxistraining vermitteln Management-Kompetenzen.

Das Abschlusssemester der Hotelfachschule Regenstauf: Diese fleißigen Absolventen präsentierten im Rahmen ihrer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt beeindruckende Projektarbeiten.

Regenstauf. Es geht um betriebswirtschaftliches Know-How, um Methodenkompetenz im Marketing, um Führungsqualitäten: Als Köche, Restaurantfachleute oder Hotelkaufleute sind sie 2014 an den Campus Regenstauf gekommen – jetzt ist die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt für viele von ihnen der Weg aus der Branche. „Und das, ohne die Branche verlassen müssen“, sagt Walter Stöhr, Schulleiter der Hotelfachschule Regenstauf. Aufstieg mit völlig neuen Aufgabengebieten: Die Absolventen sind beliebte Fachkräfte für Marketing-, Personal- oder Einkaufabteilungen, können genauso ins mittlere bis gehobene Management in Hotels, Restaurants oder Eventagenturen aufsteigen. Das nötige Rüstzeug bekamen sie am Campus Regenstauf – mit den eindrucksvollen Projektarbeiten stellten sie ihr Können unter Beweis.

Egal, ob Veranstaltung, Restaurant-Wiedereröffnung oder ein völlig neues Gastro-Konzept: Der Themenpool war vielfältig, die Möglichkeiten unerschöpflich. „Trotzdem musste die Projektarbeit realitätsnah sein“, so Herr Stöhr. „Entscheidungen und Behauptungen galt es anhand spezieller Analyse-Methoden zu belegen.“ So auch Sebastian Obendorfer und Roman Ebel. Am Präsentationstag stellten die beiden angehenden Staatlich geprüften Hotelbetriebswirte ihr „Gourmet Mobil – Catering & More“ vor. „Die Idee dazu kommt aus den USA“, so Obendorfer, der selbst durch den elterlichen Betrieb einiges an Praxiswissen mitbringt. Tatsächlich sieht auch die Projektarbeit vor, den Foodtruck als Zusatzangebot im Landhotel Birkenhof zu integrieren.

Lohnt sich die Investition? Gibt es hierfür einen Markt? Wie sieht die Wettbewerbs-Lage aus? Solche Fragen können durch eine SWOT-Analyse geklärt werden. Strength, Weaknesses – Oppurtunities, Threats: Es gilt sowohl externe als auch interne Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken gegenüber zustellen. Auch Ebel und Obendorfer wägten ab: „Intern profitieren wir vom bestehenden Image und den finanziellen Ressourcen. Jedoch steht dem zum Beispiel eine geringe Marktkenntnis in Sachen mobiler Gastronomie und Streetfood entgegen.“

Auch an die Vermarktung gilt es im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung zu denken: Neben Homepage und Social Media setzt das Projektteam um Andrej Eckert und Sven-Alexander Mielke auf zahlreiche Kooperationspartner sowie Oldie- & Rock’n’Roll Treffen. Sie planen die Neueröffnung eines Restaurants im Stil eines amerikanischen Diners. „James Dean“ ist dabei der Namenspatron und findet sich auch im Logo und der Raum-Deko wieder.

Elisabeth Plank und Sarah-Maria Frumolt stellten ihr Planungskonzept zur Eröffnung des Museums für Bayerische Geschichte in Regensburg vor. Hierbei ging es um durchdachte Ablaufpläne, realistische Personalkapazitäten und ein passendes Unterhaltungsprogramm. Lisa Franz, Melanie Nachbar und Mandy Kuhn präsentierten ein Gründungskonzept für ein gastronomisches Vorhaben in Bad Gögging namens „Zuckerbrot – Bistro & Bar“ – während sich Annette Schurer, Manuela Horn und Uwe Baumann mit „Sportsbar 360 Grad“ ein neues Gastronomiekonzept am Campus der Eckert Schulen überlegt hatten.

Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt bei Sabine Wieder unter Telefon 09402 502-557, per E-Mail unter hoga@eckert-schulen.de oder im Internet unter www.eckert-schulen.de/hoga.

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