Physiotherapeut - verkürzte Form (m/w)

Physiotherapeut - verkürzte Form (m/w)

staatlich anerkannte Berufsfachschule

Vollzeitausbildung in 18 Monaten, als verkürzte, genehmigungspflichtige Ausbildung


Zielgruppe

Wenn auch Masseure und med. Bademeister einen sehr schönen und erfüllenden Beruf haben, drängt es doch einige nach einer gewissen Zeit der Berufspraxis, sich einer Fortbildung zum Physiotherapeuten zu unterziehen, sei es, um einer zu einseitigen körperlichen Belastung zu entgehen, sei es, um ihr fachliches Können durch weitere physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten zu ergänzen, oder weil sie sich einen beruflichen Aufstieg versprechen.

Für diesen Personenkreis gibt es die Möglichkeit, nach einer abgeschlossenen Berufsfachschulausbildung zum Masseur und med. Bademeister einen verkürzten Lehrgang an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Physiotherapeuten zu belegen und nach 18 Monaten die staatliche Prüfung zum Physiotherapeuten abzulegen.

Für die Zulassung ist eine Genehmigung durch die prüfende Behörde erforderlich.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung im verkürzten Lehrgang zum Physiotherapeuten umfasst theoretischen und praktischen Unterricht in den Fachgebieten Anatomie, Physiologie, Spezielle Krankheitslehre, Angewandte Physik und Biomechanik, Deutsch, Trainingslehre, Bewegungslehre, Befunderhebung, Bewegungserziehung, Physiotherapeutische Anwendungen, Physiotherapeutische Behandlungstechniken. Zusätzlich werden an Krankenhäusern oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen insgesamt 700 Stunden praktische Ausbildung am Patienten absolviert. In der praktischen Ausbildung erlernt der Schüler die methodische Anwendung der Physiotherapie in den medizinischen Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie/Traumatologie, Orthopädie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Neurologie/Neurochirurgie, Psychiatrie, Pädiatrie.