Industriemeister Mechatronik (m/w)

Industriemeister Mechatronik (m/w)

Aufgaben und Tätigkeitsspektrum

Der Industriemeister Mechatronik wird in den unterschiedlichsten betrieblichen Funktionsfeldern eingesetzt und beschäftigt sich dort mit der Optimierung einer Vielzahl mechatronischer Produktions- und Prozessabläufe. Die Mechatronik versteht sich dabei als Schnittmenge zwischen mechanischer, elektronischer und optischer Technik, die vom Industriemeister Mechatronik kundenorientiert gestaltet und angewendet wird.

Im Tätigkeitsspektrum des Industriemeisters Mechatronik sind die Fachgebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik integriert, sodass mechatronische Problemlösungen übergreifend und interdisziplinär umgesetzt werden können.

Der Industriemeister Mechatronik konzentriert sich auf Kundenzufriedenheit, verbesserte Produktfunktionalität und wirtschaftlichkeitsorientiertes Projektmanagement. Er beschäftigt sich aber auch mit der Auswahl, Beschaffung und Einrichtung neuer Maschinen und Anlagen. Der Industriemeister Mechatronik erarbeitet neue technische Konzepte und gestaltet ständig den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen. Prozess- und Teamorientierung sind wesentlich für den Industriemeister Mechatronik.

Beschäftigungsmöglichkeiten

In Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit können verantwortlich Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben wahrgenommen werden.

Belastungen und Anforderungen

Das Bild des Industriemeisters wird durch vier Komponenten bestimmend beeinflusst: die Fähigkeit, Leistungen zu erkennen und anzuerkennen; die Fähigkeit, Arbeitsaufgaben zu erläutern und Probleme zu diskutieren; die Ansprechbarkeit, Hilfsbereitschaft als Vorgesetzter und ein redliches Interesse an der beruflichen Förderung des Mitarbeiters; einen Führungsstil, der mit der Selbstachtung des Mitarbeiters in Einklang steht. Die körperlichen Belastungen sind als gering anzusehen.

Ausbildungsinhalte

Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation (AEVO)

Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation (BQ):

Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln, Anwendung von Methoden der Information-, Kommunikation und Planung, Zusammenarbeit im Betrieb, Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten.

Handlungsspezifische Qualifikationen (HQ):

  1. Handlungsbereich „Technik”
    Systemintegration, Technische Applikation, Kundenunterstützung und Service
  2. Handlungsbereich „Organisation”
    Betriebliches Kostenwesen; Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme;  Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
  3. Handlungsbereich „Führung und Personal”
    Personalführung, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement