Büropraktiker (m/w)
Aufgaben und Tätigkeitsspektrum
Bei der Tätigkeit des Büropraktikers stehen die Anwendung und Beherrschung praktischer Büroarbeiten im Vordergrund. Zu den typischen Aufgabengebieten zählen die Führung von Karteien, das Registraturwesen, Vervielfältigung, Korrespondenz, grundlegende Buchhalterarbeiten, das Postwesen, Grundlagen der Lagerhaltung und die Nachrichtenübermittlung.
Beschäftigungsmöglichkeiten
Einsatzbereiche des Büropraktikers sind kaufmännisch-praktische Funktionen in Betrieben aller Wirtschaftszweige und Branchen.
Belastungen und Anforderungen
Der Büropraktiker sollte die Fähigkeit zu mitarbeiter- und kundenorientiertem Verhalten aufweisen. Ein Überblick über moderne Bürokommunikationstechniken ist erforderlich.
Ausbildungsinhalte
Die Anlernmaßnahme Büropraktiker ist zeitlich und qualitativ weniger aufwendig als die Berufe Bürokaufmann und Kaufmann für Bürokommunikation. Deshalb nimmt der Büropraktiker nur in eingeschränktem Maße an der gemeinsamen Sockelqualifikation teil, bestehend aus Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und EDV. Im Vordergrund der Ausbildung stehen büropraktische Arbeiten in der Übungsfirma des Berufsförderungswerkes.
Von entscheidender Bedeutung ist die Möglichkeit der sog. Stufenausbildung, d.h. nach den ersten Monaten kann aufgrund der Leistung und der Persönlichkeit des Teilnehmers eine Weiterqualifizierung zum Bürokaufmann oder Kaufmann für Bürokommunikation empfohlen werden. Eine nahtlose Weiterschulung bis zur IHK-Prüfung als Bürokaufmann oder Kaufmann für Bürokommunikation ist möglich.

