Qualitätsfachleute: Prüfen, Überwachen, Korrigieren

Um die Qualität der eigenen Fertigung und auch die der Zulieferer beurteilen zu können, gilt es die Produkte nach Prüfanweisung und Spezifikation zu prüfen.
Beispielhaft wird am Tag der offenen Tür 2016 die Rundheit der Lagerstelle an einer Nockenwelle mit Hilfe einer Formprüfmaschine gemessen.
Bei sehr kleinen Bauteilen aus der Elektroindustrie kann eine Messung nur an optischen Messgeräten, wie Messmikroskopen, erfolgen.
Werden komplexere Produktionsteile kontrolliert, kommt die 3-D-Messmaschine (ZEISS) zum Einsatz. Hier besteht die Möglichkeit manuell (über Bedienpult) die vorgegebenen Prüfmerkmale zu messen oder durch ein erstelltes CNC-Programm den Messablauf zu optimieren.
Zum Prüfen von präzisen Drehteilen wird häufig eine Profilmessmaschine eingesetzt. Hier können z.B. Gewindemerkmale wie Steigung, Gewindetiefe, Flankenwinkel usw. äußert genau gemessen werden.
Um einen Nachweis der durchgeführten Prüfaufgaben zu gewährleisten, werden alle Ergebnisse auf standardisierten Dokumenten protokolliert.

KARRIEREFAKTOR

Höchste Präzision, Genauigkeit und nicht selten Fingerspitzengefühl:
Das beweisen die angehenden Qualitätsfachleute des Berufsförderungswerks und finden so ihre neue Anstellung in Betrieben aus der metall- oder kunststoffverarbeitenden Industrie.

ANSPRECHPARTNER

Michael Dirscherl
Abteilungsleiter Qualitätsfachleute