Maschinenbauberufe: Von Konstrukteuren und Anlagenbauern

Zauberkreisel sind den meisten wohl noch aus nahen oder fernen Kindertagen bekannt: Ein kreisrundes Holzstück, das sich beim Rotieren auf einen Stift stellt und sich nicht selten unter den faszinierten Blicken kleiner Kinder immer weiter dreht – bis es schließlich zum Stillstehen kommt.
Ähnlich faszinierend ist die Herstellung dieses Kinderspielzeugs, denn: Mittels einer konventionellen Drehmaschine produziert, verwundert das Verhalten des Kreisels immer wieder – und zwar Groß und Klein! „Allerdings ist auch etwas Übung notwendig, um ihn zu seinem ungewöhnlichen Verhalten zu bringen“, sagt Karl-Heinz Diernhofer.

Doch der Abteilungsleiter der Mechanischen Werkstatt zeigt am Tag der offenen Tür nicht nur wie Kreisel gedreht bzw. schlussendlich hergestellt werden: Die Besucher können auch den Vorgang bestaunen, der beim Prägen eines Aschenbechers vonstatten geht. Eine Spindelpresse übt sehr hohe Kräfte auf ein Werkzeug aus. So wird aus einem einfachen Aluminiumblech eine flache Schale, die es im nächsten Arbeitsgang sowohl auszuschneiden als auch umzuformen gilt. Das Ergebnis kann auch als Aschenbecher benutzt werden. 


KARRIEREFAKTOR

Die Berufe des Industrie- und Zerspanungsmechaniker sind für Technikinteressierte eine optimale Grundlage für einen sicheren Arbeitsplatz und eine spätere Weiterbildung. Denn: Maschinenbauberufe sind hoch im Kurs - Absolventen des Berufsförderungswerks Eckert sind begehrte Fachkräfte für regionale Industriebetriebe.

 

ANSPRECHPARTNER

Karl-Heinz Diernhofer
Abteilungsleiter Mechanische Werkstatt